Louie Psihoyos (Regisseur des Oscar-prämierten Film  "Die Bucht"

Ahnlich wie der Dichter William Blake sagte,

"Um die Welt in einem Sandkorn zu sehen
und den Himmel in einer wilden Blume.
Halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand
und die Stunde rückt in die Ewigkeit"

Regisseur Louie Psihoyos (lks./OPS) und WDSF-Gründer J. Ortmüllersollte man unseren Film betrachten, denn The Cove (oder Die Bucht wie er in Deutschland heißt), handelt nicht nur von einem kleinen Abschnitt des Ozeans in Taiji - der Film dokumentiert einen Mikrokosmos des kompletten Ozeans und unserer Beziehung zu den Wesen darin. Taiji ist das Zentrum für die weltweite Delfinfangindustrie, denn die meisten Delfine der Welt kommen von dort  in den Delfin-Handel, aus einem japanischen Nationalpark und aus einer geheimen, kleinen Bucht.

Teilweise dürfen die gefangenen Delfine verkauft werden, die anderen sind zu alt oder zu jung oder zu verunstaltet, sie werden für Fleisch, Dünger oder Lieblingsspeisen getötet, obwohl ihr Fleisch große Mengen an Schadstoffen wie PCB's, Quecksilber, Kadmium und Blei enthält. Der Delfin ist, wie bereits aus der Zeit von Plinius und Aristoteles bekannt, das einzige wilde Tier in der Geschichte, das das  Leben von Menschen rettet. Der einzige Weg, ihr Leben zu retten, ist jetzt zu beweisen, dass wir ihre Umgebung so toxisch gemacht haben, dass wir sie nicht essen sollten.

Auf vielfältige Art geht die Menschheit dazu über, den Kontakt mit der Natur zu verlieren und zu erkennen was es bedeutet, menschlich zu sein. Delfine haben einen größeren Verstand als wir und mehr graue Gehirnmasse für mehr Sinnesneuronen - sie sind empfindlicher als wir. Wenn Sie ein mit einem großen Hirn ausgestattetes Lebewesen aus der Wildnis nehmen und es zwingen, dumme Tricks für unsere Unterhaltung zu tun, sagt das mehr über unsere Intelligenz aus, als über ihre. Jacques Cousteau sagte, dass der Bildungsvorteil, einen Delfin in der Gefangenschaft zu beobachten, dem Lernen über die Menschheit ähnlich ist, nur, dass man einen Gefangenen in der Einzelhaft beobachtet. Schauen Sie sich bitte den Film "Die Bucht" an - er handelt nicht nur über Delfine - er handelt über uns. Und übrigens glaube ich, dass es eines der unterhaltendsten tief empfundenen Kinoerlebnisse ist, das Sie jemals sehen werden. Er ist der Vorläufer zu Avatar, nur er spielt in der Gegenwart und ist real.

Louie Psihoyos (Regisseur des Kinofilm Die Bucht - The Cove)

pro_louie_psihoyo v.lks.: Andreas Morlok (ProWal),
Norbert Kochhan (Biologe),
Louie Psihoyos (Regisseur "Die Bucht"),
Jürgen Ortmüller (WDSF)

DIE BUCHT - Wikipedia (FSK ab 6 Jahre)

Bisher unveröffentliches Filmmaterial aus Die Bucht

„DIE BUCHT - THE COVE", ein Kino-Dokumentarfilm der besonderen Art, sorgt weltweit für schockierende Aufmerksamkeit. Ric O’Barry, Ex-TV-Trainer der Serie „Flipper“ in den 60ern, präsentiert mit Filmemacher Louie Psihoyos eine Dokumentation des Grauens. Von den japanischen Fischern und der örtlichen Polizei gejagt und immer wieder vertrieben realisierten sie einen öko-Thriller der mit „Ocean's Eleven“ verglichen wird und der bereits mehr als zehn Filmpreise in den USA erzielte.

Das Kinopublikum – geschockt, berührt und wütend. Für Kinder von der FSK ab 6 Jahren freigegeben. Die Filmbewertung Wiesbaden vergab das Prädikat "Wertvoll". Weltweit erzielte Die Bucht seit dem Kinostart über 40 Filmpreise. Bei der Oscar-Verleihung am  07. März 2010 in Hollywood erhielt Die Bucht in der Katagorie "Bester Dokumentarfilm" einen Oscar. Richard O'Barry wurde im September 2011 mit dem Bambi in der Kategorie "Unsere Erde" ausgezeichnet.

Ric O'Barry Ex-TV-Flipper-Trainer (WDSF-Foto)

Ric O'Barry Ex-TV-Flipper-Trainer (WDSF-Foto)

Mit Spezialeffekten und einer Profi-Ausrüstung mit Unterwasserkameras, unbemannten Flugdrohnen und einem Kamera-Zeppelin, Infrarotgeräten und versteckten Kameras in Steinattrappen und in Bäumen aus der Produktion des Star-Wars-Teams von George Lucas gelang eine mitreißende Dokumentation über den brutalen und blutigen japanischen Delfinfang in dem kleinen beschaulichen Städtchen Taiji.

Zeppelin und Mini-Hubschrauber für Filmaufnahmen

Von September bis März töten japanische Küstenfischer Jahr für Jahr bis zu 20.000 Delfine. Die stärksten und schönsten Meeressäuger werden für Stückpreise von rund 150.000 US-Dollar weltweit an Delfinarien verkauft - auch in Europa. Ohne das lukrative Geschäft des Delfinverkaufs, vermittelt durch professionelle Delfinmanager in Taiji/Japan, würde die Delfinindustrie nicht so sehr boomen. Ein toter Delfin für den Speiseplan der Japaner erzielt nur rund 600 Dollar.

Nachdem die Medien Taiji wieder verlassen hatten, wurden wieder mehrere Hundert Delfine (Große Tümmler sowie Grindwale) in Taiji getötet. Das Abschlachten der Delfine durch die japanischen Fischer wird unbeachtet der weltweiten Empörung fortgesetzt. Ständig halten sich jedoch Cove-Guardians der Organisationen Sea Shepherd und Ric O'Barry's Dolphin Project in Taji auf, um die Welt auf das grausame Abschlachten aufmerksam zu machen.

Fotos Dieter Hagmann www.atlanticblue.de

"Die Ankündigung, keine "Flipper- Delfine" mehr zu fangen, war schlicht und einfach ein simpler PR-Gag der Delfinfänger, den wir widerlegen konnten. Ein lukratives Geschäft, das sich die Fänger nicht so einfach nehmen lassen. Nachdem die Fänge über den Jahreswechsel offenbar ruhten, geht die Delfinjagd unvermindert weiter (Textauszug: atlanticblue)."

Trailer (9 Min.) Taiji Walfang mit Ric O'Barry (OPS)

Ric O’Barry zeigt uns die grausame Wahrheit hinter dem Lächeln von Flipper. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Delfine vor dem Menschen zu schützen. Die Bilder des Films ,Die Bucht‘, in dem das Abschlachten von Delfinen in Japan dokumentiert wird, sind in ihrer Brutalität nur schwer zu ertragen.

O’Barry schockiert, provoziert und befreit Tiere aus Delfinarien. Dafür nimmt er sogar Gefängnisstrafen in Kauf. Die Entscheidung, sein Leben radikal zu ändern, traf Ric O’Barry vor mehr als 40 Jahren: Damals musste der Tiertrainer, der mit der Familienserie ,Flipper‘ berühmt geworden war, sich eingestehen, dass die heile Welt seiner Delfine nur im Fernsehen existiert. In Gefangenschaft leiden die Tiere. O’Barry wurde zum engagierten Kämpfer für die Freiheit und den Schutz der Delfine.

lks. Jürgen Ortmüller (WDSF) - Richard O'Barry (Earth Island Institute)