(WDSF) Die Kids and Dolfins GmbH, Geschäftsführer Siegfried Wozny, (Sitz in 50127 Bergheim/Deutschland) bietet die Pseudo-Delfintherapie in viel zu kleinen Betonbecken in Kemer/Türkei an - Wozny ist für uns ebenfalls einer der "Mörder von Tierschutzrechten"

Die Kosten für die Teilnahme an einer sog. Delfintherapie mit nur einer Begleitperson belaufen sich bei "Kids and Dolphin" für 10 Tage in Kemer/Türkei auf mdst. 7.000 Euro. Hinzu kommen die entspr. Kosten für weitere Mitreisende, so dass bei einer 4-köpfigen Familie ein 14-Tage-Aufenthalt rund 15.000 Euro kosten kann.

In Deutschland hatte das Marienkrankenhaus in Wickede-Wimbern (Dr. Rupert Sobotta) und Dr.med. F.W. Steinweg (Katharinen-Hospital Unna) ein kostenpflichtiges "offizielles Nachsorgezentrum" für die türkische Delfintherapie nach der "Kemer-Methode" eingerichtet. Damit beteiligten sich selbst Krankenhäuser und ärzte mittelbar an der Tierquälerei. Das Angebot des Marienkrankenhauses endete zum 31.12.2011 und es steht nunmehr kein weiteres Nachsorgeangebot zur Verfügung.

Von Dummheit kaum zu übertreffen ist die Aussage auf der Homepage (letzter Absatz) des kommerziellen Unternehmens "Kids and Dolfin GmbH": "Das häufig geäußerte Argument, dass man die Delphin-unterstützte Therapie auch mit anderen domestizierten Tieren durchführen könne, ist falsch und auf Nichtwissen zurückzuführen." Gleichzeitig offeriert Kids and dolfins aber auf einer weiteren Seite ihrer Homepage die Hippotherapie mit Pferden. Hier verweisen wir auf die Aussage (s.o.) der Bundesverbandes autismus e.V. Deutschand, die dieser Aussage eindeutig widerspricht, wobei die Delfintherapie als bedenklich eingestuft wird.

Dr. med. F.W. Steinweg von "kids and dolphins" beruft sich in einem Statement auf der Homepage auf die Aussagen zur Delfintherapie von Dr. Betsy Smith sowei Dr. David E. Nathanson, die angeblich die Delfintherapie favorisieren. Genau das Gegenteil ist allerdings der Fall, denn die beiden amerikanischen Wissenschaftler haben sich inzwischen von der Delfintherapie distanziert. Die "Methode KEMER" ist ebenso wie die gesamte Delfintherapie wissenschaftlich und medizinisch nicht haltbar und schadet den Delfinen in der Gefangenschaft in den viel zu kleinen Betonbecken. Die Delfine werden für Therapien missbraucht und die Kinder unnötigen Gefahren ausgesetzt.

Touristenstadt Kemer in der Kritik - WDSF-Boykottaufruf 2013
WDSF Kemer’e turizm boykotu çağrısında bulundu

 

Hans-Peter Riek, der mit seinem Pseudo-Delfintherapie-Verein "lucky dolfins for lucky children" mit dem türkischen Troy-Delfinarium in Belek finanziell kooperiert, ist mit Jürgen Kalwey befreundet, der 2003 die Delfin-Therapy-Organisation "kids and dolfins" in Kemer mitgegründet hat und auch in Belek beteiligt ist. In allen türkischen Delfinarien werden die Delfine unter katastrophalen Bedingungen gehalten und verbrennen oft ohne Sonnenschutz in den Delfinarien. Vier Delfine aus der Delfintreibjagd in Taiji/Japan starben in Alanya innerhalb weniger Tage. Die Partnerin von Hans-Peter Riek witterte offenbar auch das große Geld und gründete den Verein "oneLife one Care e.V.". Mit dem Druck auf die Tränendrüse lebt es sich offenbar ganz gut.

Eltern behinderte Kinder wollen verständlicherweise ihren behinderten Kindern helfen. Dabei wäre es viel billiger und effektiver auf die Hippotherapie mit Pferden oder der Therapie mit ausgebildeten Rettungshunden zurückzugreifen

Erneut Delfin verstorben - Bürgermeister Mustafa Gül lügt

Dolphin in captivity dies from cancer aggravated by stress in Turkey, rights group claims
(Daily News - 27.08.2013)

Protest-Schreiben des WDSF an den Bürgermeister von Kemer Mustafa Gül
(Turizm Hberleri - 01.09.2013)

Urlaubsparadies Kemer in der Kritik (WDSF-Foto)


Delfinstadt Kemer (Türkei) - WDSF-Foto

WDSF-Boykottaufruf für die Touristenstadt Kemer/Türkei

WDSF Kemer’e turizm boykotu çağrısında bulundu

Die Zuschauer-Tribünen im Delfinarium Kemer sind teilweise völlig verrostet
und stellen eine Gefahr für die Besucher dar

       Verrosteter Tribünenbreich - WDSF-Foto

 

Verrostete Tribünen in Kemer (WDSF-Foto)

 

 

 

Tierquälerei im Delfinarium Kemer (WDSF-Film)
Animal abuse in Kemer-Dolphinarium (WDSF-Film)

Kemer - Völlig verschmutztes Wasser (WDSF-Foto)

WDSF 01.09.2013 - Im Frühjahr 2013 berichteten die Deutsch-Türkischen-Nachrichten mit einem WDSF-Film, dass aufgrund von Tierschützerprotesten das verrottete Delfinarium in Kas (Türkei) geschlossen wurde. Die beiden Delfine aus Kas wurden in das Moonlight-Delfinarium nach Kemer transportiert (s.a. Fethiye Times vom 03.05.2013). In Kemer wurden zuvor bereits zwei Delfine gehalten. Demnach sollten sich jetzt vier Delfine im Kemer-Delfinarium befinden. Bei einer Inspektion am 21. August 2013 mussten wir jedoch feststellen, dass seit dem Transfer aus Kas ein Delfin verstorben ist und sich dort nur zwei erkrankte Delfine in völlig verschmutzten Beckenwasser befinden. Der dritte Delfine soll schwer erkrankt sein und wird in einem Hinterbecken gehalten.

Das WDSF hat den Bürgermeister von Kemer, Mustafa Gül, in einem Protest-Brief um Auskunft gebeten. Dieser Brief wurde am 01.09.2013 in der türkischen Touristen-Zeitung Turizm Haberleri veröffentlicht. Mit Mustafa Gül hatte das WDSF bereits in den beiden Jahren 2011 und 2012 in Kemer persönliche Gespräche geführt. Zuerst hieß es anlässlich dieser Gespräche, dass das Delfinarium in Kemer ebenfalls geschlossen würde. Das war allerdings ein Lüge wie nachfolgende Schreiben der Stadt Kemer beweisen.

Kemer - Mehrfach defekte Fliesen im Hintergrund (WDSF-Foto)

Mehrfach defekte Fliesen am Beckenrand

WDSF-Foto - Delfinarium Kemer without sunscreen

Katastrophales Delfinarium in Kemer (Catastrophic Dolphinarium in Kemer)

Aufenthaltsbecken in Swimmingpoolgröße - Showplattform - alles ohne Sonnenschutz - Die Delfine sind von der Sonne schwarz verbrannt

(Basin residents and Show-platform without any sunscreen)

Fotoshooting mit Kemer-Delfinen (WDSF-Foto) 

Kemer - Delfine werden mit Füßen getreten (WDSF-Foto)

Die Delfine werden mit Füßen getreten

Von: Opolka, Mareike [mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Gesendet: Donnerstag, 19. April 2012 17:06
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: AW: Türkei-Delfinarien 

Sehr geehrter Herr Ortmüller,

In Absprache mit Herrn Köpers übersenden wir Ihnen hiermit die erneute Bestätigung, dass die TUI Deutschland keine Ausflüge in das Troy Aquarium oder andere Delfinarien in der Türkei anbietet. Die Busse unserer Zielgebietsagentur TanTur mit TUI Logo werden von diversen Veranstaltern gechartert. Es ist durchaus möglich, dass diese Ausflüge in Delfinarien anbieten. Darauf haben wir keinen Einfluss. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur über das Ausflugsangebot der TUI Deutschland bestimmen können, nicht aber über das anderer Reiseveranstalter.

Mit freundlichen Grüßen, 

Mareike Opolka
Unternehmenskommunikation
TUI Deutschland GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Telefon: +49 (0) 511 5672105
Fax:      +49 (0) 511 5672111
Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.tui-deutschland.de

T-Online News berichtet über Delfinarien-Boykott in der Türkei

DerWesten: Deutsche Reiseveranstalter boykottieren Delfinarien in der Türkei

(WAZ/Essen) Deutsche Reiseveranstalter haben entschieden, keine Delfinarientouren in der Türkei mehr anzubieten. Das Wal- und Delfinschutz-Forum hatte zuvor dokumentiert, dass die Meeressäuger unter katastrophalen Bedingungen gehalten werden. Nach intensiver Intervention gegenüber den Reiseveranstaltern durch das Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF) bestätigten TUI, Thomas Cook mit öger Tours, Neckermann- und Bucher-Reisen, Rewe Touristik mit Jahn und ITS, Schauinsland-Reisen, FTI Touristik, Alltours, Bentour Türkei Reisen (Schweiz) sowie M.T.S. Mastur (Türkei) dem WDSF, dass sie  keine Delfinarientouren in der Türkei mehr anbieten werden.

Türkische Bürgermeister unterstützen deutsche Delfinschützer -
Tourismusverband in Sorge wegen „Diffamierungskampagne“

In Kemer erhielten wir bisher trotz Zusage keine Unterstützung des Bürgermeisters Mustafa GüL zur Schließung des katastrophalen Delfinariums. Im Frühjahr 2013 wurde der Delfinbestand um zwei weitere Meeressäuger (aus dem geschlossenen Delfinarium in Kas) auf insgesamt vier Tiere erweitert.

Yunus Avci, Vorsitzender des türkischen Verbandes für touristische Hotel- und Anlagenbetriebe (GETOB), macht sich große Sorgen: „Wegen der Diffamierungskampagne in Zusammenhang mit den Delfin-Parks sind ernsthafte Einschnitte in der Tourismusbranche zu befürchten. Die Auswirkungen dieser Kampagne auf den Tourismus werden wir erst in Zukunft sehen. Vertreter der Provinzen, der Staat sowie Hotels mit Delfin-Parks müssen Maßnahmen ergreifen. Ansonsten kann es sein, dass dieses Thema, dem im Moment nicht ausreichend Bedeutung beigemessen wird, sich in Zukunft als eine große Krise abzeichnet.“

GETOB – Güney Ege Turistik Otelciler ve İşletmeciler Birliği Başkanı Yusuf Avcı’ nın yorumuna göre Türkiye’de yunus parkları yüzünden başlatılan turizm boykotunun turizm sektöründe kayıplara yol açacağını belirtip konuya yönelik kaygılarını dile getirmiştir. Boykot kampanyasının turizm sektörüne olan negatif etkileri uzun vadede görülecektir. İlçe ve otel yöneticilerinin konu ile ilgili harekete geçmesi dileğimizdir.Konu son derece mühimdir ve olası bir krize yol açabilir.


18.01.2013 - Erneut ein gerichtlicher Erfolg für das WDSF wegen des Onmega-Delfinariums in Marmaris (Dolphin Therapy & Activity Center) :

Unser Rechtsanwalt (Gerd Schönfelder, Iserlohn) übermittelte uns gestern den Beschluss des Landgerichts Hagen (AZ 9 O 151/11) bezüglich eines abgewiesenen Antrags des Onmega Delfinariums in Marmaris/Türkei gegen das WDSF. Das Delfinarium (mit dem deutschen Inhaber Axel Linke/Onmega Health Toursim Ltd.) wollte das WDSF gerichtlich zwingen, eine kritische Pressemitteilung über die katastrophalen Verhältnisse in dem Delfinarium zu löschen. Der Streitwert wurde mit 10.000 Euro vom Gericht festgelegt. Das Delfinarium hat die Gerichtskosten und sämtl. Rechtsanwaltskosten zu tragen.

Das WDSF und ProWal hatte mit Helfern aus Deutschland und der Türkei im Jahr 2010 vor allen türkischen Delfinarien, so auch in Marmaris, eine Demonstration gegen die katastrophale Gefangenhaltung der Delfine durchgeführt. Zum Saisonbeginn 2013 wird das WDSF zusammen mit anderen Organisationen erneut zum Tourismus-Boykott gegen türkische Städte mit Delfinarien aufrufen (ANTALYA - ALANYA - BELEK - BODRUM & MUMCULAR - KEMER - MARMARIS - ISTANBUL - KUSADASI (Der Boykott-Aufruf gegenüber der Stadt Kas wurde aufgehoben, weil der Betrieb des Delfinariums unter Strafe gestellt wurde).

Türkisch:
Ve Balina ve Yunus Forumu (WDSF) adlı Hayvan Hakları Kuruluşunun Türkiye’deki Onmega-Yunus Parkina karşı mahkeme nezdindeki bir yeni başarısı daha:

„Avukatımız bize, Marmaris/Türkiye’de yerleşik Onmega Yunus Parkının mahkemeye müracatla WDSF’e haber yasağı getirilmesi müracaatına karşı, Hagen Eyalet Mahkemesinin (Esas no: AZ 9 O 151/11) red kararını bize iletmiş bulunmaktadır. (Sahibi Alman Axel Linke olan) Yunus Parkı, mahkemeye müracaatla, WDSF’in bu tesiste tutulan yunusların felaket arzeden şartlar altında olduğu haberini kaldırmasını mahkeme kararıyla sağlamak amacındaydı. Dava değeri mahkeme tarafından 10.000 Euro olarak tesbit edilmiştir. Onmega Yunus Parkı mahkeme masraflarını ve tüm avukatlık masraflarını karşılamak durumundadır.


WDSF ve ProWal adlı Hayvan Hakları Kuruluşları 2010 yılında Marmaris’te adı geçen Yunus Parkı önünde, yunusların tutsaklığına karşı protesto gösterisi düzenlemişti. 2013 yılı sezon başlangıcında WDSF diğer Havan Hakları Kuruluşlarıyla birlikte Türkiye’de Yunus Parkları barındıran ilçe, kasaba ve beldelere karşı yeniden turizm boykotu çağrısında bulunacaktır (ANTALYA - ALANYA - BELEK - BODRUM & MUMCULAR - KEMER - MARMARIS - ISTANBUL - KUSADASI). Kaş'taki yunus parkı yasaklandığı için, Kaş'a karşı boykota son verilmiştir.

Güney Ege Turistik Otelciler ve İşletmeciler Birliği Başkanı Yusuf Avcı’ (GETOB) nın yorumuna göre Türkiye’de yunus parkları yüzünden başlatılan turizm boykotunun turizm sektöründe kayıplara yol açacağını belirtip konuya yönelik kaygılarını dile getirmiştir. Boykot kampanyasının turizm sektörüne olan negatif etkileri uzun vadede görülecektir. İlçe ve otel yöneticilerinin konu ile ilgili harekete geçmesi dileğimizdir.Konu son derece mühimdir ve olası bir krize yol açabilir."

WDSF/ProWal-Besprechung mit Bürgermeister Mustafa Gül (WDSF-Foto)

Einer WDSF/ProWal-Delegation versprach der Bürgermeister von Kemer, Mustafa GüL, das Delfinarium zu schließen

Protest beim Kemer-Bürgermeister - WDSF-Foto

(29.09.2012) Nachfolgende Schreiben erhielt das WDSF jetzt aufgrund der persönlichen Vorsprache beim Bürgermeister von Kemer (Türkei), Mustafa GüL, das dortige Delfinarium zu schließen. GüL hatte urspünglich bei dem pers. Gespräch zugesagt, dass er das Delfinarium schließen wollen - davon ist nun keine Rede mehr. Tatsächlich findet im Delfinarium Kemer das Reiten auf den Delfinen auf der Trockenplattform für Fototermine statt und außerhalb der Veranstaltung müssen sich die beiden Delfine in kleinen Swimming-Pools ohne Sonnenschutz aufhalten. Die Tribüne ist teilweise völlig verrostet. Das WDSF wird zu Begin der Reisesaison 2013 den Boykott-Aufruf für die türkischen Städte mit Delfinarien intensivieren - so auch für Kemer.

Absender:
Rep. Türkei
Landratsamt  Kemer

Zeichen: B.05.4.VLK.0.07.51.01-492-3021
Betreff: Ihr Antrag vom 23.07.2012                                                                                              26/09/2012

Sehr geehrter Herr Jürgen Ortmüller (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

bezugnehmend auf Ihren Antrag bzw. Beschwerde über das besagte Delphinarium darf ich Ihnen folgendes mitteilen. Diesbezüglich haben wir die Stadtverwaltung Kemer um Stellungnahme bzw. um einen Bericht gebeten. Aufgrund unserer Aufforderung wurde die besagte Delphinanlage von den Zuständigen der Stadtverwaltung Kemer am 22.08.2012 untersucht bzw. begutachtet. Es wurde festgestellt, dass die Anlage mit der Betriebsgenehmigung von 28.09.2007 mit der Registernummer 147 von Selicor Tur Tic. Org. und Arc Hiz. Aş als genehmigtes Delphinarium ordnungsgemäß betrieben wird. Im Delphinarium befinden sich zwei Delfine. Die Anlage entspricht den erforderlichen Normen. Das Gutachten seitens der Stadtverwaltung von 11.09.2012 mit dem Zeichen 1152-4370 füge ich diesem Schreiben bei.

Mit freundlichem Gruß                     Murat Bulacak
Der Landrat

Anhang
1 Das Schreiben
1 Protokoll

Absender:

Rep. Türkei
Stadtverwaltung Antalya
Kemer

 

Zeichen: M.07.3.KEM.0.15.00.304.99-1152-4370
Betreff: Antrag

An das Landratsamt Kemer                                                                                                         11.09.2012

bezugnehmend auf Ihr Schreiben von 09.08.2012 mit dem Aktenzeichen 2620 möchte ich folgendes mitteilen. Die besagte Delphinanlage wurde von den Zuständigen der Stadtverwaltung Kemer am 22.08.2012 untersucht bzw. begutachtet. Es wurde festgestellt, dass die Anlage mit der Betriebsgenehmigung von 28.09.2007 mit der Registernummer 147 von Selicor Tur Tic. Org. und Arc Hiz. Aş. als genehmigtes Delphinarium ordnungsgemäß betrieben wird. Im Delphinarium befinden sich zwei Delfine. Die Anlage entspricht den erforderlichen Normen. Das Beckenwasser wird regelmäßig getauscht, es befinden sich 1 Erholungsbecken, 1 Quarantänebecken . Die Becken sind von der ausreichenden Größe. über das Showbecken ist ein Sonnenschutz vorhanden. Es sind dort auch keine spitzen oder verrosteten Teile, die für die Tiere Verletzungsgefahr darstellen würden.

MfG Mustafa GüL
Bürgermeister

Delfinarium in Kemer soll nach WDSF-Protesten schließen -
Bürgermeister Mustafa GüL steht nicht zu seinem Wort

(Sept. 2012) Der Bürgermeister von Kemer, Mustafa GüL, versprach dem WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller bei einem erneuten Treffen im Bürgermeisteramt der Stadt Kemer im September 2012 die Schließung des Delfinariums. Bereits im Jahr 2011 war es zu einem ersten Treffen mit dem Bürgermeister und einer Abordnung der Organisationen ProWal und WDSF gekommen. Bereits damals versprach Mustafa GüL, dass das Delfinarium geschlossen wird, nachdem ProWal und WDSF auf die katastrophalen ZUstände hingewiesen hatten (s.a. Film oben). Bis zum September 2012 hat der Bürgermeister jedoch nichts unternommen, seine Zusage zu erfüllen. Das WDSF hatte ausdrücklich und rechtzeitig im Jahr 2011 darauf hingeweisen, dass die Organisation zum Boykott der Delfinarien-Stadt Kemer aufrufen wird, wenn die Zusagen des Bürgermeisters nicht erfüllt werden.

Jürgen Ortmüller WDSF (lks.) und Bürgermeister von Kemer Mustafa GÜL im September 2012 - WDSF-Foto

Jürgen Ortmüller WDSF (lks.) und Bürgermeister von Kemer Mustafa GüL im September 2012

 

31.10.2011 - Turkish Mayors Support German Dolphin Defenders

04.10.2011 - Türkische Bürgermeister unterstützen deutsche Delfinschützer - Tourismusverband in Sorge wegen „Diffamierungskampagne“

10.10.2011 - Türkische Zeitung berichtet (Manavgat Haberi):

"Geçtiğimiz hafta WDSF (Balina ve Yunusları Koruma Derneği) Başkanı Sn. Jürgen Ortmüller Kemer Belediye Başkanı Sn. Mustafa Gül ile görüştü. Belediye başkanı yunus parkının kapatılacağını ve yunusların özgür bırakılmasını isteyen hayvan hakları savunucularını destekleyeceğini açıkladı."

Die Türkische Zeitung Manavgat berichtet über den erneuten Empfang des WDSF-Geschäftsführers Jürgen Ortmüller im September 2011 beim Bürgermeister von Kemer, Mustafa GüL. GüL sicherte nochmals zu, dass das Delfinarium in Kemer so schnell wie möglich geschlossen werden soll. WDSF und die Organisation haben darauf hingewiesen, dass sie zur nächsten Tourismus-Saison zum Boykott der Delfinarienstädte aufrufen werden, falls die Delfinarien nicht geschlossen werden. Im Delfinarium Kemer surfen die Trainer auf den Köpfen der Delfine durch das Show-Becken. Mit Straßenschuhen dürfen sich Besucher entgeltlichmit den Delfinen fotografieren lassen, wobei die sensiblen Meeressäuger bis zu 10 Minuten auf einer Betonplattform liegen und fast an ihrem eigenen Gewicht ersticken. Außerhalb der Showzeiten werden die Meeressäuger in viel zu kleinen Betonnebenbecken unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Bis heute hat der Bürgermeister von Kemer seine Zusagen nicht eingehalten!

18.01.2013 - Nachdem die Fussballstars des Zweitbundesliga-Vereins 1860 München (TSV 1860) das Delfinarium in Belek besucht hatten und mit den Delfinen schwammen, hagelte es in Deutschland harsche Kritik in Zusammenhang mit den Show-Delfinarien in der Türkei. Der Informationsdienst für Reisebüros und Reisende "Tour Expi" berichtete ebenso wie verschiedene große Zeitungen und Finanz-Broker über die Kritik des WDSF an den katastrophalen Verhältnissen in den türkischen Delfinarien. Es ist davon auszugehen, dass die Touristenstädte (wie auch Kemer) anlässlich der Berichterstattung weitere deutsche Touristen verlieren werden.

18.01.2013 - Belek: 1860 München nach Teilnahme an Delfinshow in der Kritik (Tour Expi)

18.01.2013 - "An Dummheit kaum zu übertreffen" (Merkur online)

18.01.2012 - Tierschützer sauer auf die Löwen (Bild Zeitung)

17.01.2013 - "Von Dummheit kaum zu übertreffen" - Delfinschützer attackieren Löwen (Abendzeitung)

17.01.2013 - Nach Delfinshow: 1860 München in der Kritik (Express)

17.01.2013 - "Von Dummheit kaum zu übertreffen" - Münchner Löwen beteiligen sich an "Delfinqual"
(trading-house und Finanznachrichten)