28.11.2017 - 
Wirbel um „dolphin aid“ Spenden-Gala im Zwielicht – wohin floss das Geld? – Quelle: https://www.express.de/28968122 ©2017
Wirbel um "dolphin aid" Spenden-Gala im Zwielicht - wohin floss das Geld?  (EXPRESS)

Delfintherapievermittler "dolphin aid" steht in der Kritik des Düsseldorfer EXPRESS

(WDSF 28.11.2017) Seit der Gründung von "dolphin aid" im Jahr 1995 ist dies u.E. der erste kritische Bericht eines Printmediums über den fragwürdigen Verein. Das WDR-Fernsehen berichtete 2005 in einem ebenfalls kritischen Beitrag (hier: Transkription des WDR-Berichts). Bei vielen Kritikern von "dolphin aid", wurde mit juristischen Mitteln durch den Verein versucht, sie u.E. mundtot zu machen. Dem WDSF liegen über 2.000 Seiten recherchierten Materials vor, welches ein äußerst fragwürdiges Licht auf den Verein wirft.

Eine der WDSF-Aussagen ist: „Die von »dolphin aid« vermittelte Delfintherapie ist kommerziell und ein Missbrauch sensibler Meeressäuger.“ Die alljährliche Spenden-Gala vorwiegend im InterConti-Hotel Düsseldorf bezeichnet das WDSF mit dem Titel "Alljährliche Abzocke von dolphin aid?" (s.u.), wobei diese Aussage weder vom Landgericht Köln (Az.: 28 O 368/16) in dem Gerichtsverfahren durch "dolphin aid" gegen das WDSF noch vom Landgericht Berlin (Az.: 27 O 707/17) im Rahmen eines Beschlusses nach einem Antrag auf Einstweilige Verfügung durch "dolphin aid" gegen den Düsseldorfer Express als unzulässige Schmähkritik eingestuft wurde, sondern als zulässige Bewertung aufgrund einer freien Meinungsäußerung.

Mit Urteil vom 25.10.2017 des Landgericht Köln verlor "dolphin aid" eine Klage gegen das WDSF aufgrund der kritischen Berichterstattung auf der WDSF-Homepage in 20 Klagepunkten:

01.11.2017 - Delphintherapievermittler dolphin aid e.V. verliert Klage gegen das WDSF in erster Instanz (MND)

hier: Urteil des Landgericht Köln vom 25.10.2017 dolphin aid ./. WDSF (Entscheidungsgründe)
hier: Urteil des Landgericht Köln vom 25.10.2017 dolphin aid ./. WDSF  (vollständiges Urteil)

Bei dem Gerichtstermin am 20.09.2017 vor dem Landgericht Köln aufgrund einer Klage des Düsseldorfer Delfintherapievermittlers dolphin aid e.V. wegen der kritischen Veröffentlichungen des WDSF auf seiner Homepage stellte der vorsitzende Richter fest, dass die Klage von dolphin aid gegen das WDSF in 20 von 21 Klagepunkten voraussichtlich abgewiesen wird. Das Urteil vom 25.10.2017 hat dies nun bestätigt.

U.a. wies der Richter bei der mündlichen Verhandlung darauf hin, dass dolphin aid sich Kritik gefallen lassen müsse und dass Inhalte der WDSF-Homepage über den Delfintherapievermittler bewiesen zutreffend seien und einige Klageinhalte durch den Kläger nicht angegriffen worden wären.

11.09.2017 - Delfintherapievermittler "dolphin aid" verklagt Tierschützer vom WDSF

Delfintherapie (WDSF-Foto)(WDSF - 11.09./30.09.2017) - Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) befasst sich seit Jahren mit dem Thema Delfintherapie und in diesem Zusammenhang mit dem Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft. Der Düsseldorfer Delfintherapievermittler "dolphin aid e.V.“ hatte das WDSF wegen Inhalten auf der WDSF-Homepage, verklagt. Der Prozesstermin war am Mittwoch den 20. September 2017 vor dem Landgericht Köln.

Die Vorwürfe in der Klageschrift von "dolphin aid" gegen das WDSF reichen von der Veröffentlichung von angeblichen Unwahrheiten, über Verletzungen des Unternehmenspersönlichkeitsrechts bis hin zu möglichen strafbaren Handlungen. Den Streitwert vor Gericht hat "dolphin aid" mit 210.000 Euro beantragt.

Das WDSF beruft sich als gemeinnützig anerkannte Tierschutzorganisation auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und der Darstellung von wahren Tatsachenbehauptungen. Darstellungen zu "dolphin aid" seien auf der WDSF-Internetseite durch Verlinkungen zu Medienveröffentlichungen und Aussagen von betroffenen Eltern behinderter Kinder bewiesen. Auch das WDR-Fernsehen (hier: Transkription des WDR-Berichts) hätte den Verein in einem Beitrag massiv kritisiert.

In Rahmen der Klage wurde von "dolphin aid" bestätigt, dass die "dolphin aid“-Gründerin, Kirsten Kuhnert, inzwischen einen dotierten Beratervertrag bei dem Therapiezentrum CDTC auf Curacao übernommen hat, zu dem der Verein die Eltern mit ihren behinderten Kindern für recht viel Geld vermittelt. Bei "dolphin aid" sei sie daraufhin als Vorstandsvorsitzende zurückgetreten und blieb allerdings stimmberechtigtes Vollmitglied des Vereins. Auch soll ein Wuppertaler Reisebüro lt. WDSF als Vollmitglied von "dolphin aid e.V.“ (lt. Handelsregister Düsseldorf) Provisionen für vermittelte Reisen deklariert haben, was der Verein bestreitet. Der WDR hatte berichtet, dass Spenden an den Verein teilweise erst auf Anmahnung von Eltern bei betroffenen Kindern richtig verbucht worden seien. Reisekosten des Vorstands von "dolphin aid“ und von Mitarbeitern sollen aus Vereinseinnahmen finanziert worden sein.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Der Verein dolphin aid ist bei einigen Kritikern dafür bekannt, dass er schon mal mit teuren einstweiligen Verfügungen oder Unterlassungserklärungen gegen sie vorgeht. Das WDSF ist froh, dass es nun einen öffentlichen Prozess gibt, der hoffentlich über die Hintergründe des unserer Meinung nach fragwürdigen Vereins einiges aufdeckt. Die kommerzielle Verwendung von Delfinen für die Delfintherapie ist in unseren Augen ein Missbrauch der freiheitsliebenden Meeressäuger.“

Weiterlesen: WDSF-Homepage zu "dolphin aid e.V."

 

Lebenslänglich für Delphine - oder Rettung durch Zoohaltung?

Ein Interview mit Jürgen Ortmüller vom Wal- und Delfinschutz-Forum

 

Keine andere Tierart bewegt die Menschen so sehr wie Delphine. Seien es die Fernsehserie Flipper aus den 60er-Jahren, Begegnungen in Delphinarien oder beim Dolphin-Watching oder aber Berichte von Delphinen als Beifang riesiger Fischfänger. Doch wo sind die ethischen Grenzen im Umgang mit diesen faszinierenden Tieren? Die Ansichten darüber gehen zum Teil weit auseinander. Nachfolgend lesen Sie das vollständige Interview mit Jürgen Ortmüller vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF).
 

Herr Ortmüller, welche Rolle spielen Delphinarien beim Schutz von Delphinen?
Der in den meisten Delfinarien gehaltene Delfin ist der Große Tümmler, der laut der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) noch nicht vom Aussterben bedroht ist. Zum Schutz der Delfine tragen Delfinarien aufgrund der katastrophalen Haltungsbedingungen in den kleinen Betonbecken und Gehegen definitiv nichts bei. Lediglich durch den fragwürdigen Bildungsauftrag der Zoos, der in der Europäischen Zoorichtlinie für die EU vorgegeben ist, gibt es noch die beiden Delfinarien in Deutschland im Nürnberger Tiergarten und im Duisburger Zoo. Alternativ sieht die Zoorichtlinie das Auswildern von Exemplaren vor, welches bisher in der Europäischen Union noch bei keinem Tier realisiert wurde.

Delphine in freier Wildbahn - haben wir Menschen das Recht, diese faszinierenden Tiere in Gefangenschaft zu halten? © tpsdave, pixabayDelphine in freier Wildbahn - haben wir Menschen das Recht, diese faszinierenden Tiere in Gefangenschaft zu halten? © tpsdave, pixabay

Delfine verlernen in Gefangenschaft das natürliche Jagdverhalten, weil sie mit totem Fisch gefüttert werden. Delfinnachzuchten haben die Beutejagd von Geburt an nicht erlernt. Durch das tägliche mehrfache Füttern der Delfine in Delfinarien durch die Tierpfleger halten sich die Delfine überwiegend an der Wasseroberfläche auf. Dies praktizieren die Delfinarienbetreiber ganz bewusst, um die Delfine den Besuchern zu präsentieren. Im offenen Meer verbringen Delfine mehr als 80 Prozent der Zeit unter der Wasseroberfläche. In Delfinarien ist es genau umgekehrt.

Als ich im Duisburger Delfinarium einen Delfintrainer fragte, warum er während der halbstündigen Show jeweils nur einen geringen Teil mit Erläuterungen über das natürliche Verhalten der Delfine in freier Wildbahn verwenden würde, sagte er mir lapidar, dass die Besucher das nicht hören wollten. In allen Delfinarien werden den Besuchern antrainierte Showkunststücke der Delfine gezeigt. In Freiheit würden Delfine zum Beispiel nicht über Hindernisse wie gespannte Seile und auch nicht über Fangnetze springen. Nur das Meer ist barrierefrei aber nicht die beengte Haltung in Delfinarien mit unnatürlichem antrainiertem Artverhalten. Dass in Duisburg bei fast jeder Show ein kleines Kind in einem Boot bei hoher Geschwindigkeit von einem Delfin durch das Becken gezogen wird, hat mit einem Bildungsauftrag nichts zu tun. Das gilt auch für das Nürnberger Delfinarien, wo sich Tierpfleger an den Flossen der Delfine durch das Becken ziehen lassen. Dies alles erinnert stark an die Shows in ausländischen Vergnügungsparks mit Delfinen. ...

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Nachdem die Stadt Sinsheim dem Betreiber des geplanten Hai-Projekts "Shark Citiy" umfangreiche Auflagen erteilt hat, wird nun versucht, das Projekt in Pfungstadt (Reg.bezirk Darmstadt) zu realisieren:

WDSF-Foto(WDSF - 16.06.2017) Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird als gemeinnützige Tierschutzorganisation die Entwicklung des Bauvorhabens in Pfungstadt mit dem beabsichtigten Besatz (vormals in Sinsheim) von etwa 36 Haiarten auch aus Wildfängen mit rund 140 Tieren durch gesetzeskonforme Akteneinsichten nach dem Umweltinformationsgesetz überprüfen und sich intensiv gegen das Projekt einsetzen. Geplant sind durch das WDSF bei Zustandekommen des nicht zeitgemäßen Projekts mit der Bestückung von Haien deutschlandweite Boykottaufrufe auch in Kooperation mit Reiseveranstaltern gegenüber der Stadt Pfungstadt und juristische Interventionen.

Bei dem vorgesehenen Transfer von etwa 140 Haien in das Aquarium ist davon auszugehen, dass ein Teil der Tiere erfahrungsgemäß versterben wird. Alleine dieser Sachverhalt kann gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

In der Stadt Sinsheim hat es mehrfach öffentliche Protestaktionen gegen das Bauprojekt gegeben, die wir ebenso in Pfungstadt forcieren werden.

Das geplante Hai-Projekt ist auch für die Besucher nicht ungefährlich, wie mehrfach weltweit Situationen gezeigt haben:

Im Tiergarten Nürnberg hat ein Salzwasserschaden einen millionenteuren Schaden verursacht. Dort wird die Stadt, und damit der Bürger, auf den Kosten sitzen bleiben, weil das Planungsbüro mit nur 300.000 Euro versichert war und voraussichtlich in Insolvenz gehen wird.

Das Projekt mit der Bestückung von Haien, die über ein ausgeprägtes Sozialverhalten verfügen, entspricht nicht dem Zeitgeist, zumal der gesetzliche Bildungsauftrag durchaus für Interessierte, die sich über Haie informieren möchten, durch Medien und Filmmaterial erfüllt werden kann. Das begründete Risiko, dass mehrfach Haie und andere Fischarten beim Transport und während des Aufenthalts in den Haibecken versterben ist enorm hoch.

Der finanzielle Hintergrund der Investoren wirft Fragen zur Solvenz der Betreiber auf.

Weitere Infos auf unserer Homepage zum Thema:
https://www.wdsf.eu/aktionen/hai-aquarien

 

 

WDSF-Unterseiten:

WDSF-Presseschau

WDSF-Videoarchiv

International News

11.05.2018 - Wird Griechenland Delfin-Shows und Delfin-Importe nach Intervention deutscher Tierschützer mit EU-Abgeordneten stoppen? Eklat bei Zoobesuch in Athen! (MND)

03.05.2018 - Delfinschutz-Demo mit Europaparlamentarier und deutschen Tierschutzorganisationen in Athen (MND)

Hier: weitere Infos und Stellungnahmen zu der Aktion gegen die Delfinhaltung im Delfinarium des Attica Zoos in Athen auf der Homepage von ProWal

Athen Demo Bild

 

Eklat und politischer Erfolg zur Delfinhaltung im Attica Zoo in Athen

(WDSF 11.05.2018) Unsere Aktionstour in Athen gegen die katastrophale Delfinhaltung im Attica Zoo begann am Samstag, den 05. Mai, mit einem Eklat und endete am Montag, den 07. Mai 2018, mit einem politischen Erfolg.

Vor dem Athener Attica Zoo Vor unserer Demo vor dem Athener Zoo am Sonntag, den 06. Mai, wollten wir zusammen mit dem EU-Abgeordneten Stefan B. Eck, seiner Assistentin Sandra Gabriel, dem Geschäftsführer von ProWal, Andreas Morlok, und den deutschen Tierschützern Suzanne und Henry Pucher sowie Anita Hansen das Delfinarium im Athener Attica Zoo inspizieren.

Wir wurden, nachdem wir bereits den Eintritt bezahlt hatten, von dem Zoodirektor Jean-Jacques Lesueur, dem Delfintrainer Robert Gojceta und deren Zoo-Crew direkt hinter dem Eingang abgefangen. Insbesondere aufgrund der intensiven Kritik von Andreas Morlok, der das Delfinarium im letzten November inspiziert hatte und einen YouTube-Film über die katastrophalen Hintergründe des Delfinariums veröffentlicht hat, wurden wir aufgefordert, den Zoo wieder zu verlassen. Kameraaufnahmen wurden uns untersagt und mit vorgehaltener Hand gestört. Wir haben trotzdem die Situation gefilmt und fotografiert.

Zoodirektor Jean-Jacques Lesueur versucht uns bei Eintritt in den Attica Zoo zu stoppenNach lautstarken Diskussionen und dem Vorzeigen des EU-Parlamentsausweises von Stefan Eck und seiner Assistentin wurde letztendlich „nur“ Andreas Morlok aus dem Zoo verwiesen. Wir anderen durften unter Aufsicht des Zoo-Direktors und des Delfintrainers die Delfin-Show besichtigen und fotografieren. Offenbar im Hinblick auf den diplomatischen Status von Stefan schwenkte der Zoodirektor mit seinem Delfindompteur um und beide gaben uns bereitwillig Auskunft zur Delfinhaltung in ihrem Zoo.

Der Zoodirektor Lesueur teilte uns mit, dass er das Delfinarium sofort schließen würde, wenn es eine betreute Meeresbucht für die Delfine geben würde, was aber derzeit nicht der Fall sei (s. unsere Pressemitteilung). Das einzige Weibchen der sieben Delfine wolle er am liebsten sofort wieder los werden, da es sich permanent von der Delfingruppe separieren würde.

Wie wir dokumentieren konnten hält sich das Delfinweibchen nach der Show in einem kleinen Minibecken der Anlage auf. Ein Delfin zeigte schwere Verletzungen an der Finne und den Flippern (Flossen) auf, die er angeblich bereits seit 11 Jahren hätte. Alle Delfine hatten Beißspuren am ganzen Körper, die durch Rangkämpfe in der kleinen Betonanlage stammen.

Lesueur sagte, dass er bei einer Schließung der Anlage kein Personalproblem bekommen würde, da von insgesamt 70 Mitarbeitern/innen lediglich vier für das Delfinarium zuständig seien. Vermutlich würde der Delfintrainer Robert Gojceta seinen Job verlieren. Gojceta äußerte gegenüber dem WDSF-Geschäftsführer, Jürgen Ortmüller, dass die beiden Delfinarien in Duisburg und Nürnberg „terrible und horrible“ (furchtbar und schrecklich) seien. Er sei allerdings Stolz auf das Athener Delfinarium.

Am nächsten Tag hatten wir unsere Demonstration vor dem Attica Zoo mit über 80 Tierschützern überwiegend aus Griechenland gegen die Delfinhaltung. Hunderte von Besuchern erhielten Info-Flyer und einige drehten mit ihrem Auto um, weil sie das Tierleid durch ihren Besuch nicht unterstützen wollten.

v.lks.: Griechische Parlamentarier Giorgos Dimaras (Umweltausschuss), der griechische Landwirtschaftsminister Evangelos Apostolou und der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard EckAm Montag hatte Stefan Eck dann terminierte Treffen aufgrund der Delfinschutzinitiative von ProWal und WDSF mit dem griechischen Landwirtschaftsminister Evangelos Apostolou und Mitgliedern des parlamentarischen Umweltausschusses. Eck forderte eine politische Lösung der Delfinhaltung, die seines Erachtens gegen bereits bestehende Gesetze verstoße. Apostolou beauftragte noch während des Gesprächs mit Eck den griechischen Parlamentarier Giorgos Dimaras, der als tierfreundlich gilt, mit dem Entwurf eines neuen Gesetzesvorschlags zur Delfinhaltung. Eck erfuhr inzwischen aus gut informierten Kreisen, dass darüber bereits direkt nach der Sommerpause im Parlament beraten werden soll.

 

Spontan-Demo vor Parlament in Athen (v.r.: Jürgen Ortmüller - WDSF, Andreas Morlok - ProWal, Stefan B. Eck EU-Abgeordneter und Tierschützer)Alles in allem war die Delfinschutzaktion in Athen ein voller Erfolg gegen die Delfinhaltung. ProWal, WDSF und der griechische Panhellenische Tierschutzverband fordern den Stopp der Delfin-Shows, ein Delfin-Importverbot, ein Nachzuchtverbot und das Verbot weiterer Delfinarien. Damit wäre die Delfinhaltung auch in Griechenland beendet. Bisher ist es ProWal und WDSF durch intensive Interventionen und Kooperationen europaweit gelungen, acht Delfinarien zu stoppen.

Sollte es in Griechenland keine politische Lösung geben, werden die Organisationen europaweit einen Boykottaufruf gegen Griechenland starten, der zu erheblichen Einnahmeverlusten in der für das Krisenland so wichtigen Tourismusbranche führen könnte. --

 

Hier: Weiterlesen ausführlich

 

ΔΕΛΤΙΟ ΤΥΠΟΥ (Pressemitteilung griechisch)

Θα σταματήσει η Ελλάδα τις παραστάσεις με τα δελφίνια και τις εισαγωγές δελφινιών μετά την παρέμβαση των Γερμανών φιλόζωων και των ευρωβουλευτών;

Δύο Γερμανικές οργανώσεις προστασίας των ζώων, η ProWal από το Radolfzell και το Φόρουμ για την προστασία Φαλαινών και Δελφινιών (WDSF), οργάνωσαν την περασμένη Κυριακή στην Αθήνα μαζί με την Πανελλαδική Φιλοζωική και Περιβαλλοντική Ομοσπονδία και τον ευρωβουλευτή Stefan Β. Eck, διαμαρτυρία με περίπου 80 φιλόζωους μπροστά από το Αττικό Ζωολογικό Πάρκο και το δελφινάριό του.

Την προηγούμενη μέρα επισκέφτηκε το δελφινάριο ο διευθύνων σύμβουλος της ProWal, Αντρέας Μόρλοκ, ο οποίος είχε αναφερθεί στο παρελθόν επικριτικά στο δελφινάριο του Αττικού Ζωολογικού Πάρκου με φωτογραφίες και βίντεο. Ο ευρωβουλευτής Stefan B. Eck με τηβοηθό του Sandra Gabriel και ο διευθύνων σύμβουλος της WDSF Jürgen Ortmüller, παρακολούθησαν την παράσταση με τα δελφίνια.
Ο Διευθυντής του Ζωολογικού Πάρκου της Αθήνας Jean-Jacques Lesueur και ο εκπαιδευτής δελφινιών, Robert Gojceta, απάντησαν στις ερωτήσεις για την αιχμαλωσία των δελφινιών. Σύμφωνα με την ProWal, το λεγόμενο «εκπαιδευτικό πρόγραμμα με δελφίνια» που προσφέρει ο ζωολογικός κήπος δεν είναι παρά μια συγκαλυμμένη παράσταση.

Ωστόσο, σύμφωνα με την ελληνική νομοθεσία (4039/2012, άρθρο 12), οι παραστάσεις που χρησιμοποιούν ζώα απαγορεύονται αυστηρά, αναφέρει η ProWal. Ο διευθυντής του ζωολογικού πάρκου ισχυρίζεται όμως ότι ο νόμος αυτός ισχύει μόνο για τα τσίρκα, αλλά όχι τον ζωολογικό κήπο του.
Ο Lesueur είπε ότι θα ήθελε να κλείσει αμέσως το δελφινάριο, αν υπήρχε η δυνατότητα να δώσει τα επτά δελφίνια του σε μια εποπτευόμενη θαλάσσια περιοχή, όπως ανέφερε στον διευθύνοντα σύμβουλο της WDSF. Πάντως με την διατήρησή τους στο πάρκο δεν θα ήθελε σε καμία περίπτωση να ασχοληθεί. Όπως ανέφερε ο Lesueur, τα επτά δελφίνια που βρίσκονται στο δελφινάριο προέρχονται από διαφορετικές χώρες και έτσι η άμεση μεταφορά τους δεν είναι δυνατή, αφού η επανένταξή τους πρέπει να γίνει στις θάλασσες προέλευσής τους αλλά αυτό δεν είναι δυνατόν καθώς δεν υπάρχουν οι κατάλληλοι χώροι προστασίας.

Το ProWal και το WDSF καλούν για περισσότερα από δέκα χρόνια τις επιχειρήσεις των Δελφινάριων να δημιουργήσουν προστατευόμενες θαλάσσιες περιοχές για να επιστρέψουν τα έγκλειστα δελφίνια. Δεδομένου μάλιστα ότι μετά το κλείσιμο 60 δελφιναρίων στη Δυτική Ευρώπη τα τελευταία χρόνια, τα υπόλοιπα 30 δελφινάρια είναι υπερπλήρη ενώ η αναπαραγωγή τους συνεχίζεται .

Ο Ευρωβουλευτής Stefan Β Eck μαζί με την Όλγα Κήκου, εκπρόσωπο του πανευρωπαϊκού δικτύου Dolphinaria Free Europe, είχαν συνάντηση με τον Υπουργό Αγροτικής Ανάπτυξης και Τροφίμων Βαγγέλη Αποστόλου την Δευτέρα, 7 Μαΐου 2018, στο πλαίσιο της πρωτοβουλίας της WDSF και της ProWal και κάλεσαν την Ελλάδα να σεβαστεί την υφιστάμενη νομοθεσία της.
Στη συνάντηση, ο κ. Αποστόλου, ανέθεσε στον 'Έλληνα βουλευτή Γιώργο Δημαρά (μέλος της Επιτροπής Περιβάλλοντος), ο οποίος είναι φιλόζωος και παρευρέθηκε στην συνάντηση, να συντάξει σχετική νομοθετική πρόταση για την τροποποίηση της νομοθεσίας και να συζητήσει το θέμα με άλλους βουλευτές. Το νομοσχέδιο πρόκειται να συζητηθεί μετά το καλοκαίρι στο κοινοβούλιο, σύμφωνα με πληροφορίες του Stefan Eck.

Ο Eck και η Κήκου είχαν και άλλη συνάντηση την ίδια ημέρα, με τον βουλευτή Γιώργο Δημαρά και άλλα μέλη του ελληνικού κοινοβουλίου, όπου συζήτησαν πιο λεπτομερώς τα θέματα.

Το WDSF και το ProWal ελπίζουν ότι το αίτημά τους για την απαγόρευση των παραστάσεων των δελφινιών και την απαγόρευση εισαγωγής δελφινιών στην Ελλάδα θα ληφθεί υπόψη στο νομοσχέδιο. Επίσης ο Eck, τόνισε την απώλεια εσόδων του τουριστικού τομέα, ο οποίος είναι τόσο σημαντικός για την χώρα, λόγω των απογοητευμένων φιλόζωων τουριστών.

O WDSF Διευθύνων Σύμβουλος Jürgen Ortmüller είπε : «Η δράση μας στην Ελλάδα, μαζί με τις πολιτικές δραστηριότητες του Stefan Eck στο Ευρωκοινοβούλιο, είχε επιτυχία η οποία μπορεί να αποτελέσει παράδειγμα για άλλες ευρωπαϊκές χώρες. Τα δελφίνια δεν θα πρέπει να βρίσκονται σε αιχμαλωσία.Η απαγόρευση της εισαγωγής δελφινιών θα είναι το μεσοπρόθεσμο τέλος της αιχμαλωσίας τους στην Ελλάδα". 

Video aus dem Attica Delfinarium in Athen mit griechischem Text:

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Demo vor dem Attica Park mit seinem katastrophalen Delfinarium am 06. Mai 2018 in Athen - eines der übelsten Delfinarien weltweit

Athen Zoo90 6.5.18

(WDSF akt. 30.04.2018) Die Leitung des Zuchtprogramms für Große Tümmler (EEP), an dem alle 30 Delfinarien in West-Europa angeschlossen sind, wurde vom Delfinarium Harderwijk auf den Skandal-Zoo Attica Park in Athen übertragen, in dem seit seiner Eröffnung seines Delfinariums im Jahr 2010 bisher sechs Delfine gestorben sind!

Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP), eine private Initiative von Zoos, hat zweimal in 2016 einen Transfer von Delfinen in den Attica Zoo in Athen erlaubt, obwohl bekannt gewesen war, dass dieser Zoo überhaupt keine Genehmigung für einen Delfinarienbetrieb besaß!

Nach zahlreichen Medien-Berichten in Griechenland über die Recherchen und Anzeige durch ProWal gegenüber dem Betreiber des Delfinariums im Attica Zoo in Athen wegen Gesetzesverstöße und Tierquälerei soll nun auch das griechische Parlament über diese Angelegenheit beraten, wie griechische Medien berichten.  

Bei der öffentlichen Demonstration am 06. Mai 2018 vor dem Attica Park durch ProWal, dem WDSF und Tierschützern des "Pan-Hellenic Animal Welfare and Environmental Federation" wird auch der EU-Parlamentarier Stefan B. Eck vor Ort sein.

Athen Demo 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEMONSTRATION

ATTICA PARK / ATHENS - 6th MAY 2018 / 10:00 - 13:00

THE SHOW MUST STOP!
 
Το σόου πρέπει να σταματήσει!

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ORGANIZER:

ProWalwww.walschutzaktionen.de

With the support of:

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)www.wdsf.de

Pan-Hellenic Animal Welfare and Environmental Federation - www.pfpo.gr

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Informations:

Facebook und

http://walschutzaktionen.de/514601/2629716.html

Veröffentlichungen des offenen WDSF-Briefes in Färöer-Medien:
14.03.2018 - Umhvørvisfelagsskapur: Tit eiga hvørki makrelin, sildina ella hvalin (VP.fo)
13.03.2018 - Opinion: Open letter to Faroese about slaughter of marine mammal (Local.fo)

Hier: Englische Übersetzung des WDSF-Briefes (English Translation of the WDSF-Letter)

 

(WDSF akt. 09. März 2018)

Wakfang auf den Fäöer

Sehr geehrte Färinger,

weder die Makrelen, die Heringe noch die Wale gehören Ihnen und die EU hat bereits im Jahr 2013 einen Boykott über die Färöer-Inseln verhängt, um Ihre unerträgliche Ausrottung von Fischbeständen zu verhindern. (http://www.neues-deutschland.de/artikel/918386.weiter-streit-um-fischfangquoten.html). Die Färinger können fast alles essen was sie wollen, sie können ihre persönilche Religion ausüben und ihre eigene Partei wählen, weil das ihr Privatleben betrifft und für jeden freien Menschen gilt. Aber Sie, sehr geehrte Färinger, dürfen im Gegensatz zu Ihren Wikinger-Vorfahren keine Menschenschädel verwenden und hoffentlich alsbald auch keine Wale mehr jagen und verzehren, weil gerade diese Lebewesen in besonderer Weise schützenswert sind.

Faroer Kinder WalfangDass Ihre Regierung Ihnen den Verzehr von Walfleisch noch erlaubt, heißt nicht, dass es richtig ist, dies zu tun. Ja, Sie dürfen sich und Ihre Kinder tatsächlich auch mit dem Schwermetall-verseuchten Walfleisch vergiften, weil Ihre Regierung Ihnen dies noch nicht verboten hat.

Jeder autonome Staat hat meist die Regierung, die er sich erwählt hat. Eine Regierung und ein Volk, das einer barbarischen Tradition folgt, darf von der Weltengemeinschaft kritisiert werden. Die Polizei in Tórshavn hatte uns (Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und ProWal) im Jahr 2014 nach einer Demonstrations-Anmeldung herzlich eingeladen und ausdrücklich eine Berechtigung für unsere Demonstration bestätigt: "You are fully entitled to demonstrate and you are welcome to do so", heißt es in einem Schreiben der Polizei in Tórshavn vom 04. Juli 2014 an das Wal- und Delfinschutz-Forum (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/wdsf-prowal-demo-aktionen-2014).

Ja, es ist sogar unser demokratisches juristisch abgesichertes Recht, Unternehmen zu boykottieren, die Produkte von den Färöer-Inseln importieren und zum Boykott dieser Produkte aufzurufen. Ja, wir dürfen Firmen wie z.B. AIDA-Cruises auffordern, die Färöer-Inseln nicht mehr mit Tausenden von Gästen zu besuchen. AIDA war unserer Aufforderung im Jahr 2013 gefolgt und hatte dem damaligen Ministerpräsidenten der Färöer-Inseln, Kaj Leo Johannesen, einen leider vergeblichen Brief geschrieben und zum Stopp des Walfangs aufgerufen (s. Link: https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/aida-faeroeer-kreuzfahrten). Mehr als Tausend Gäste durften darauf hin auf einen Besuch in Klaksvik (Färöer-Inseln) im Jahr 2013 und auch in den Folgejahren verzichten, weil es barbarisch ist, dass auch Kinder sich eine Schlachtung von Walen anschauen müssten, wenn sie zum Zeit des Besuchs stattfindet. Mehrere Tausend AIDA-Touristen haben ihr Geld nicht auf den Färöer-Inseln ausgegeben. Inzwischen stoppen AIDA, Costa Crociere, HapagLloyd, TUI Cruises und TransOcean nach WDSF-Interventionen und Tierschützerprotesten Anlandungen auf den Färöer-Inseln aus Tierschutzgründen und zum Schutz ihrer Gäste und Crews (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/aida-faeroeer-kreuzfahrten). Die Anzahl der fehlenden Gäste dieser großen Kreuzfahrtunternehmen hat sich inzwischen auf einen jährlichen fünstelligen Bereich erhöht.

Das deutsche Fischunternehmen Gottfried Friedrichs in Hamburg war unserer Aufforderung gefolgt, keinen Lachs mehr von den Färöer-Inseln zu importieren (https://www.focus.de/finanzen/diverses/verbraucher-fisch-unternehmen-gottfried-friedrichs-stoppt-lachs-import-von-den-faeroeer-inseln-tierschuetzerproteste-erfolgreich_aid_851699.html).

Kein deutsches Unternehmen bietet Besuche in deutschen Schlachthäusern an. Färinger laden sogar Touristen ein, sich an der Waljagd zu beteiligen. In Geschäften auf den Färöer-Inseln liegen Listen für Touristen aus, die sich am Walfang beteiligen können (z.B. in Klaksvik im Buchladen "Leikalund").

Die Färinger und die Inuit in anderen Ländern mögen vor Hunderten von Jahren die Berechtigung gehabt haben, Wale zu jagen und zu verzehren, um zu überleben. Heute gibt es auf den Färöer-Inseln mehr Schafe als Einwohner. Die Lebensmittelläden auf den Färöer-Inseln (z.B. SMS in Tórshaven) verfügen über ein umfangreiches Angebot an Lebensmitteln. Kein Wal und Delfin müsste mehr getötet werden, um den Hunger der Färinger zu stillen. Heute weiß man um die beachtliche Intelligenz dieser Meeressäuger und man weiß, dass man sie nicht nachhaltig nachzüchten (domestizieren) kann. Man weiß aber auch über die Gier von Menschen die, wie auf den Färöer-Inseln, meinen, etwas umsonst zu bekommen, selbst wenn es hochgradig vergiftet ist und einer alten Tradition entspricht.

Von mehr als 190 anerkannten Ländern der Welt jagen nur noch die Färöer-Inseln, Japan, Norwegen, Island und Grönland Wale und Delfine zu angeblichen Nahrungszwecken bzw. der Forschung. In der gesamten Europäischen Union (EU) ist der Import von Wal- und Delfinfleisch verboten. Rund 50.000 Einwohnern der Färöer-Inseln stehen mehrere Milliarden (!) Menschen gegenüber, die den Fang und den Verzehr von Walfleisch ablehnen. In keinem anerkannten Land gibt es noch straffrei Sklaverei. Kinderarbeit ist in der EU verboten. Auf den Färöer-Inseln beteiligen sich nachweislich minderjährige Kinder an dem Abschlachten der Grindwale (einer Delfinart).

Ja, wir dürfen als Europäer auch Strafanzeigen gegen Verantwortliche auf den Färöer-Inseln stellen, wenn das Völkerrecht verletzt wird oder gegen nationale Gesetze verstoßen wird. Durch eine WDSF-Strafanzeige wurde im Jahr 2013 die Jagd auf eine Delfinschule von etwa 50 Tieren aufgrund polizeilicher Anordnung gestoppt, weil das Verfahren noch nicht abgeschlossen war und der zuständige Polizeichef Finnbogi Midjord sich für befangen erklärt hatte (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/faeroeer-strafanzeige).

Die Kompetenzen des Løgtings (Parlament der Färöer) werden nach einem A-Sektor und einem B-Sektor unterschieden. Zum A-Sektor gehören alle Zuständigkeitsbereiche, die vom Løgting übernommen werden können, wenn entweder das Løgting oder das dänische Folketing es beschließen. In den B-Sektor fallen alle Fragen, die von färöischer und dänischer Regierung gemeinsam an das Løgting delegiert werden.

Grundsätzlich nicht zuständig ist das Løgting für die Landesverteidigung, Justiz und Außenpolitik. Diese sind Angelegenheit des Königreichs Dänemark. 2005 wurde allerdings mit dem Vertrag von Fámjin ein bilaterales Abkommen unterzeichnet, das die diesbezüglichen Kompetenzen des Løgtings entscheidend erweiterte.

Unsere Strafanzeigen wegen illegaler Waljagden in den Jahren seit 2010 haben dazu geführt, dass die Färöer-Regierung ein Gesetz erlassen hat, welches seit 2015 vorsieht, dass nur noch Walfänger mit einer entsprechenden Ausbildung und einer daraus folgenden Lizenz an den Jagden teilnehmen dürfen (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/faeroeer-strafanzeige).

Weiterhin haben unsere Eingaben dazu geführt, dass Restaurants und öffentliche Abgabestellen von Walfleisch inzwischen eine behördliche Genehmigung benötigen (z.B. Hotel Hafnia und Restaurant Marco Polo in Tórshavn). Dies wurde uns schriftlich von der Staatsanwaltschaft in Kopenhagen bestätigt (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/faeroeer-walfleisch-verseuchung).

Ja, wir durften die deutsche Fussball-Nationalmannschaft über den Deutschen Fussball--Bund (DFB) anlässlich der EM-Qualifikation im September 2013 davor warnen, Walfleisch auf den Färöer-Inseln zu konsumieren. Nationaltrainer Jochim Löw äußerte daraufhin, dass er kein Walfleisch essen würde (http://www.rp-online.de/sport/fussball/wm/joachim-loew-walfleisch-wuerde-ich-nicht-essen-aid-1.3664580). Der DFB sagte dem WDSF zu, einen eigenen Koch anlässlich des Aufenthaltes auf den Färöer-Inseln mitzubringen, wie auch Färöer-Medien berichteten (https://www.wdsf.eu/aktionen/faeroeer-walfang/431-walmord-auf-den-faeroeer-inseln-stoppen-aktionsbericht-2010-2013).

Ja, wir dürfen gegen den Walfang auch direkt auf den Färöer-Inseln demonstrieren. Die Färöer-Regierung ist möglicherweise für einen Anlass dankbar, eine Legitimation von außen zu haben, den Walfang einzuschränken und hoffentlich bald gänzlich zu stoppen, ohne ihre eigenen Wähler selbst zu vergraulen und ohne ihr Gesicht zu verlieren.

Ja, wir werden weiterhin alles unternehmen, damit der Walfang weltweit gestoppt wird, so auch auf den Färöer-Inseln. Jeder getötete Wal und Delfin ist für den Planeten und damit für den Konsenz der Natur und des Tierreichs in Koexistenz mit dem Menschen endgültig verloren.

Nein, wir müssen uns nicht dafür rechtfertigen, Teilbereiche des Planeten vor Ausrottung und Frevel zu schützen. Nein, wir müssen nicht mit unseren Hintern auf unseren Händen sitzen und teilnahmslos zusehen, wie eine autonome Nation wie die Färöer-Inseln alljährlich und historisch tausende von Grindwalen und Delfinen unwiederbringlich abschlachtet.

Nein, wir erwarten keinen Dank, wenn wir zusammen mit vielen anderen Tierschützern die Färinger Walfänger und mit ihnen eine ganze Nation auf den Weg einer weltweiten Anerkennung bringen, wenn der Walfang endgültig gestoppt ist.

Jürgen Ortmüller
Geschäftsführer und Gründer
des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

 

S.a.: WDSF-Homepage:

Faroer Grindwalmassaker

 

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Axel Linke - Inh. Onmega Dolphin & Therapy Center Marmaris - WDSF-Foto

Der deutschen Inhaber des Onmega-Delfin-Therapie-Zentrums in Marmaris (Türkei), Axel Linke, scheiterte bei dem Versuch, das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) zu verklagen. Durch zwei Instanzen boxte er seine Klage und verlor letztendlich weitgehend vor dem Oberlandesgericht Hamm gegen die Delfinschutz-Organisation. Die eigenen Rechtsanwalt- und Gerichtskosten von über 5.000 Euro (lt. RVG) musste Onmega mit Axel Linke selbst übernehmen.

Das Landgericht Hagen und das Oberlandesgericht Hamm erlaubte dem WDSF folgende Aussagen:

- Der Onmega Dolphin Park in Marmaris (Inh. Axel Linke) ist einer der "Mörder von Tierschutzrechten"

- Die Delfine leben unter katastrophalen Bedingungen in viel zu kleinen Meeres-Käfigen (Onmega/Marmaris sowie Bodrum/Mumcular und Kas) und verbrennen bei über 40 Grad in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehlt

- Die Delfine werden für Therapien missbraucht und leiden unter der kommerziellen
Ausbeutung und dem Stress

- Die Delfine leiden unter Stress

- Das WDSF darf unter Angabe von Tatsachenbehauptungen zum Boykott aufrufen

WDSF-Tierschutzorganisation darf Türkei-Delfinarium Onmega als „Mörder von Tierschutzrechten“ bezeichnen

Einstweilige Verfügung gegen WDSF durch Marmaris -"Onmega-Delfinarium" bereits in erster Instanz weitgehend abgewiesen

(WDSF) Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist weltweit die einzige Organisation, die sich seit Jahren intensiv mit den Delfinarien-Angeboten der Reiseveranstalter in der Türkei befasst und die mit allen großen deutschen Anbietern in umfangreicher Korrespondenz und persönlichen langwierigen Verhandlungen erreicht hat, dass die Delfinarien-Angebote komplett aus den Verkaufsprogrammen genommen wurden. Durch die beträchtlichen Einnahmeverluste der türkischen Delfinarienbetreiber ist es diesen fast unmöglich geworden, weitere Delfine aus Wildfängen zu importieren.

Im April 2011 führte das WDSF zusammen mit der Organisation ProWal und Aktivisten eine Demonstrations-Tour zu sämtlichen Delfinarien in der Türkei durch und sprach mit fast allen Bürgermeistern der Delfniarienstädte.

Nach Vorlage der Beweismittel über die teilweise beengten oder unhygienischen Zustände (Delfinarien in Alanya, Belek, Antalya, Bodrum & Mumcular, Kas, Kusadasi, Istanbul) sowie die Haltung von verletzen Meeressäugern (hier: in Antalya DolphinLand) versprachen einige Bürgermeister Abhilfe, der sie jedoch bis heute nicht nachgekommen sind. Auch im Onmega-Delfinarium in Marmaris (Icemeler) leben Delfine in viel zu kleinen Käfigen unter katastrophalen Bedingungen und verbrennen bei über 40 Grad C in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehlt. Das Angebot der Delfintherapie ist eine finanzielle Ausbeutung der intelligenten Meeressäuger.

Die Delfine werden für Therapien missbraucht und leiden unter Stress. Eine Delfin-Therapie mit Kindern kann sehr gefährlich sein. Die meisten Delfine in der Türkei sind Wildfänge. Wir konnten dokumentieren, dass z.B. in dem Meereskäfig-Delfinarium in Bodrum die Tiere minutenlang frustiert mit ihrer Fluke kräftig auf das Meer schlugen (s. Video unten). Dort wird das Schwimmen mit Delfinen und die sog. Delfin-Therapie angeboten - für Menschen in den kleinen Gehegen eine große Gefahr für Leib und Leben! Im Delfinarium in Antalya und in Belek werden nachweislich verletzte Tiere eingesetzt. In manchen Delfinarien wie z.B. im "Sealanya" in Alanya herrschen absolut unhygienische Zustände, wie auch der Reiseveranstalter TUI nach WDSF-Hinweisen selbst recherchierte.

Wir konnten weiterhin nachweisen, dass für das "Sealanya"-Delfinarium in Alanya im Jahr 2008 insgesamt zehn Delfine aus der grausamen und blutigen Delfintreibjagd in Taji/Japan importiert wurden (Kaufvertrag: PDF Download). Von diesen zehn Delfinen aus Japan verstarben im Februar 2010 innerhalb weniger Tage vier Delfine, da die Betonbecken ganz offensichtlich nicht regelmäßig gereinigt wurden und die Delfine bei über 40 Grad ohne Sonnenschutz regelrecht verbrennen (Autopsiebericht s. ganz unten und http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/umwelt-sonnenverbrannte-wale_aid_570307.html).

Das Onmega-Delfinarium in Marmaris (Inhaber Axel Linke - Manager Turgay Uykusuz) versuchte, das WDSF mit einer Einstweiligen Verfügung im Jahr 2011 vor dem Landgericht Hagen-Westf. erfolglos mundtot zu machen. Unter Androhung einer Geldstrafe von 250.000 Euro, ersatzweise 6 Monate Ordnungshaft, sollte dem WDSF untersagt werden (hier: auszugsweise), nachfolgendes zu behaupten bzw. zu fordern:

- die Delfine leben in viel zu kleinen Käfigen;

- die Delfine werden in abgeschotteten Gehegen unter katastrophalen Bedingungen gehalten;

- die Delfine verbrennen bei über 40 Grad C in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehle;

- Aufruf zum Boykott: "BOYKOTT TOURISM TO MARMARIS/TURKEY" (mit nachfolgender Grafikbeschriftung "Delfinqual im Therapiezentrum Onmega")

Inzwischen wurde nach Berufung vor dem OLG Hamm (s.o.) letztinstanzlich entschieden, dass das WDSF diese Aussagen verwenden darf, wobei ein Boykott-Aufruf mit Tatsachenbehauptungen unterlegt sein muss.

Es gibt etliche Erfahrungsberichte von Eltern über die Delfintherapie im Delfinzentrum Onmega in Marmaris. Hier ein Auszug aus dem Eltern-Blog der Onmega-Internetseite:

"Nach der ersten Woche hatte Annika zwei Tage Heimweh, sie hat zwischen den Therapien immer mal wieder geweint und wir haben dann viel mit der Oma, mit Papa und der Schwester Tanja telefoniert und sind abends auch ganz früh (21 uhr) im Bett gewesen – haben gekuschelt und früh geschlafen. Annika hat noch nie Heimweh gezeigt, darum war ich ganz erstaunt. Das ist auch ein Fortschritt, wenn auch kein schöner!"

Wir wollen dabei nicht verschweigen, dass aus nachvollziehbaren Gründen in dem Blog überwiegend positive Erfahrungswerte dargestellt werden. In wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass es meist das Urlaubserlebnis ist, was behinderte Kinder etwa fröhlicher erscheinen lässt. Lediglich in der Wahrnehmung der Eltern war im Rahmen der sog. "Breitenbach-Studie" ein positiver Effekt feststellbar.

Es muss daher davon ausgegangen werden, dass die Delfin-Therapie medizinisch unsinnig ist, die Delfine für die Therapieform missbraucht werden und die Kosten in keiner Relation zur Wirkung stehen. Alternative Therapieformen wie die Hippotherapie (mit Therapie-Pferden) und eine Therapie mit ausgebildeten Rettungshunden sind weitaus günstiger und werden auch in Deutschland angeboten.

Onmega-Eingang zu den Delfinkäfigen

Meldung auf türkisch:

27. Nisan 2012: Report Turkish: Timurca – Ana Sayfa (Kültür-Sanat-Politika)

WDSF’in Marmaris’teki Onmega Yunus Parkına ve Diğerlerine Karşı Adalet Zaferi

WDSF’in Marmaris’teki Onmega Yunus Parkına ve tüm diğer Yunus Parklarına karşı Hamm Eyalet Yüksek Mahkemesi önündeki Zaferi
Yunus Korumacıların Eyalet Yüksek Mahkemesindeki Zaferi

Hagen (ots) – Almanya Hamm Eyalet Yüksek Mahkemesi, Hagen’da yerleşik “Wal- und Delfinschutz-Forum” (WDSF) yani Balina ve Yunus Koruma Forumu adlı Siivil Toplum Kuruluşunun, yunusların tutsak edilmesini ticari sömürü olarak nitelendirmesini ve eleştirmesini haklı bularak adı geçen STK’nın bu işletmeleri kamu önünde ifşa ve kınamasının yerinde olduğuna karar verdi.



Eyalet Yüksek Mahkemesinin Kararına göre, WDSF’nin kullandığı „yunuslar çok ufak kafeslerde yaşamak zorunda bırakılıyorlar“, „terapi seansları için istismar ediliyorlar“, „tutsaklıkları nedeniyle stres yaşıyorlar“, „durumları felaket arzediyor“ şeklindeki açıklamalar ve eleştiriler yasal olup, fikir özgürlüğünün korunması prensibine dahildir.



Eyalet Yüksek Mahkemesi, WDSF’in Iserlohn ilçesinde yerleşik avukatı Gerd Schönfelder’e fikir belirtmenin amacının, bu yüzden bir ticari işletme madur olacak dahi olsa “bir konudaki fikrin açıklanması, çevreyle paylaşılması, fikir oluşturulması ve inandırıcı olunması“ özgürlüğü demektir şeklindeki mütalaasını iletmiştir.



Yüksek Eyalet Mahkemesinin 13. No lu Sulh Kurulu, WDSF’in açıklamalarının kamuyu ilgirendiren Hayvan Hakları ve Hayvanların Cinslerine Uygun Yaşam Hakları konusuna ilişkin olduğunun altını çizmiştir. Mahkeme kararında (AZ OLG HAMM I-13 U 174/11), Hayvan Hakları STK’sının, yasal fikir özgürlüğü hakkı çerçevesinde olmak ve belirtilen beyanlara uygun olmak şartıyla boykot çağrısında dahi bulunmasının yasal olduğuna karar vermiştir.



WDSF-Başkanı Jürgen Ortmüller (58): “Dünya çapındaki yunus parklarına karşı olan kampanyamızı Hollywood yıldızı ve Oscar ve Bambi ödülleri sahibi Richard’O Barry (WDSF Kuratoryumu) nin desteğiyle ve şiddeti arttırılarak sürdüreceğiz. Kamuoyu, yunusların mezaliminin ne denli korkunç olduğunu görmesi, idrak etmesi gerekiyor” demektedir.



WDSF bu konuda ayrıca bilimsel destei de, “tutsaklığı süren yunusların bir dakika boyunca düz olarak yüzebilmeleri için en az 850 m. lik bir kulvara gereksinim olduğunu” bilimsel olarak tespit eden Bochum Ruhr üniversitesinden Dr.Christian Schulze’den almaktadır. Bilıi adamı ayrıca, tutsak ortamda üretilen yunusların, doğal avlanma yetileri körelmiş olduğundan bunların direkt olarak doğal ortama bırakılabilmelerinin mümkün olmadığını da bildirmektedir (www.wdsf.eu) .
WDSF kalan son iki yunus parkı olan Duisburg ve Nürnberg yunus parklarında üretimin yasaklanmasını ve yunusların tutsaklığının sona erdirilmesini talep etmektedir.



Basın ve Medya ile ilşkiler:

Jürgen Ortmüller
WDSF-Başkan

Dolphin Defenders Win in Higher Regional Court

(Hagen/Westf. - April 2012) The Higher Court (OLG) in Hamm/Germany granted the „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF, Whale and Dolphin Protection Forum) from Hagen the right to keep criticizing dolphin captivity as commercial exploitation as well as publicly denouncing the owners of dolphinaria.

Statements of the WDSF such as “dolphins live in far too small cages”, “are abused for therapies”, “suffer stress in captivity” and “in catastrophic conditions” are permissible according to the judgement of the Higher Court and enjoy the protection of freedom of expression. The OLG confirmed to the WDSF with its Iserlohn lawyer Gerd Schönfelder that the purpose of expression of opinion is “to exert an intellectual effect on the public, to promote opinions and act convincingly” even if it may adversely affect the economic position of a business. The statement of the WDSF is an issue of public interest pertaining to animal protection and welfare, according to the 13th civil division of the OLG. Even a boycott call is permissible as long as it is in the scope of allowable expression of opinion and the animal protection organization limits itself to the conceded statements (AZ OLG Hamm 13 U 174/11).

The head of WDSF, Jürgen Ortmüller (58): “We will continue our worldwide anti-dolphinaria campaign reinforced now with support of Hollywood-Star, Oscar and Bambi award winner Richard O’Barry (WDSF Board of trustees). The public must learn how catastrophic dolphin captivity really is.”

The WDSF also receives words of encouragement through the scientific declaration by Dr Christian Schulze (Ruhr University Bochu/Germany), who has in mind a minimum pool length of 850 meters for the remaining captive dolphins, “so they can swim straight forward for at least a minute.” A reintroduction of progeny into the wild is largely ruled out as those marine mammals lost their own predatory behavior in captivity.

The WDSF demands stopping births for the remaining dolphinaria in Duisburg and Nuremberg as well as a phasing out of dolphin captivity.--

Jürgen Ortmüller
Executive Director, WDSF