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07.05.2017 - Frankreich verbietet Haltung von Delfinen und Orcas - "Psychopharmakagabe in deutschen Delfinarien" durch WDSF festgestellt (Zeit.online)

Asterix Park Paris (WDSF-Foto)(Zeit.online) "Meeressäuger dürfen in Frankreich künftig nicht mehr in Gefangenschaft leben. Mittelfristig könnten dadurch auch die umstrittenen Shows in Delfinarien wegfallen.

Frankreich hat die Nachzucht von Delfinen und Orcas in Gefangenschaft verboten. Ein am Samstag veröffentlichtes Gesetz untersagt die Haltung von Meeressäugern. Ausgenommen sind lediglich diejenigen Tiere, die bei Inkrafttreten des Erlasses bereits in Gefangenschaft lebten. Tierschutzorganisationen begrüßten das Gesetz als "historischen Vorstoß".

Ein am Mittwoch vorgestellter erster Entwurf des Gesetzes hatte lediglich eine "strikte Kontrolle der Nachzucht von Delfinen" abhängig von Größe und Form der Becken vorgesehen, in denen die Tiere gehalten werden. Nachdem sie erfahren habe, dass die Meeressäuger teilweise sogar "unter Drogen gesetzt" würden, habe Umweltministerin Ségolène Royal jedoch "noch radikaler sein" wollen, hieß es aus ihrem Ministerium.

Das neue Gesetz schreibt außerdem vor, dass die Becken von Orcas und Delfinen um mindestens 150 Prozent vergrößert werden müssen, damit die Tiere mehr Abstand zu Besuchern und Artgenossen haben. Direkter Kontakt zwischen den Meeressäugern und Besuchern ist künftig verboten. Das Wasser in den Becken darf zudem nicht mehr mit Chlor behandelt werden.

In einer gemeinsamen Erklärung teilten Tier- und Meeresschutzorganisationen wie Sea Shepherd und One Voice mit, dass der Erlass "das programmierte Aus der Meeresshows" in Frankreich bedeute. Der Chef des Freizeitparks Marineland in Antibes sprach dagegen in einem Zeitungsinterview nur von einer "Breitseite" gegen solche Einrichtungen.

Psychopharmaka in deutschen Delfinarien

In einer von dem Fachmagazin Plos One veröffentlichten US-Studie heißt es, dass Delfine in freier Wildbahn häufiger krank seien als Artgenossen in Gefangenschaft. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) weist jedoch darauf hin, dass Delfine in Delfinarien regelmäßig mit Medikamenten am Leben erhalten würden und die Studie daher nicht repräsentativ vergleichbar sei. "Es ist davon auszugehen, dass sämtliche Delfine in Gefangenschaft nur durch Medikamente überleben", sagte  WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Das WDSF hatte im Delfinarium des Zoo Duisburg in einem fünfjährigen Zeitraum aufgrund von gerichtlich erwirkten Akteneinsichten festgestellt, dass mehr als 20 Medikamente und Präparate zur Anwendung kamen. Ebenso wurden im Nürnberger Delfinarium mehr als 30 Medikamente nachgewiesen, die den Delfinen über einen mehrjährigen Zeitraum verabreicht wurden. Am häufigsten wurden demnach Antibiotika eingesetzt. Fast allen Delfinen in Nürnberg und teilweise auch in Duisburg seien die Psychopharmaka Diazepam (Valium) und Serenin verabreicht worden.

"Aus Sicht des Tierschutzes ist eine dauerhafte Haltung von Tieren nicht verhaltensgerecht, wenn sie nur mit Einsatz von Medikamenten zur Beruhigung möglich ist", teilte das Landesinstitut für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit. Diese Aussage zur Verwendung von Medikamenten bei Tieren in Zoos hatte auch die Bundesregierung im Jahr 2015 in einer Antwort auf eine Fraktionsanfrage getroffen."

 

Das WDSF hat anlässlich der NRW-Wahl am 14.05.2017 die Fraktionen zur Delfinhaltung in Deutschland befragt:

07.05.2017 - Haltungsverbot von Orcas und Delfinen in Frankreich eine "Sensation" - WDSF befragt NRW-Partien zum Thema 

Der Park Marineland in Antibes hatte bereits im Vorfeld des Gesetzes in Frankreich verkündet, dass die Orca-Haltung aufgegeben wird:

29.04.2017 - Park Marineland in Antibes will Orca-Haltung aufgeben (Mynewsdesk)

 

 arte TV berichtet: WDSF-Boykottaufruf gegen Färöer-Metal-Band Týr 

Heri Joensen Buhne Ausweiden

Der Frontmann der Färöer-Metal-Band Týr, Heri Joensen, beteiligte sich an der blutigen Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln. Tausende von Protesten auf Facebook gegenüber den Veranstaltern der Europa-Tour der Band im Jahr 2016 führten nach einem WDSF-Boykottaufruf in Deutschland und den Niederlanden zu sieben Auftrittsabsagen.

Hier: TV Sendung auf arte "Tracks" am Freitag, den 24.02.2017

 

arte TV: "Weil ihr Sänger sich an der traditionellen Waljagd beteiligt, wird die Viking-Metalband Týr von den Färöer Inseln in Deutschland weitestgehend boykottiert. „Tracks“ hat mit beiden Seiten gesprochen."

Der TV-Sender arte hat Interviews mit dem Frontmann von Tyr, Heri Joensen, und dem WDSF-Geschäftsführer geführt. Der Beitrag wurde in der Sendung "Tracks" bei arte am 24.02.2017 gesendet.

arte-TV-Beitrag direkt auf YouTube:

 

 

 

Nachdem die Stadt Sinsheim dem Betreiber des geplanten Hai-Projekts "Shark Citiy" umfangreiche Auflagen erteilt hat, wird nun versucht, das Projekt in Pfungstadt zu realisieren:

WDSF-Foto(WDSF - 16.06.2017) Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) wird als gemeinnützige Tierschutzorganisation die Entwicklung des Bauvorhabens in Pfungstadt mit dem beabsichtigten Besatz (vormals in Sinsheim) von etwa 36 Haiarten auch aus Wildfängen mit rund 120 Tieren durch gesetzeskonforme Akteneinsichten nach dem Umweltinformationsgesetz überprüfen und sich intensiv gegen das Projekt einsetzen. Geplant sind durch das WDSF bei Zustandekommen des nicht zeitgemäßen Projekts mit der Bestückung von Haien deutschlandweite Boykottaufrufe auch in Kooperation mit Reiseveranstaltern gegenüber der Stadt Pfungstadt und juristische Interventionen.

Bei dem vorgesehenen Transfer von etwa 120 Haien in das Aquarium ist davon auszugehen, dass ein Teil der Tiere erfahrungsgemäß versterben wird. Alleine dieser Sachverhalt kann gegen das Tierschutzgesetz verstoßen.

In der Stadt Sinsheim hat es mehrfach öffentliche Protestaktionen gegen das Bauprojekt gegeben, die wir ebenso in Pfungstadt forcieren werden.

Das geplante Hai-Projekt ist auch für die Besucher nicht ungefährlich, wie mehrfach weltweit Situationen gezeigt haben:

Im Tiergarten Nürnberg hat ein Salzwasserschaden einen millionenteuren Schaden verursacht. Dort wird die Stadt, und damit der Bürger, auf den Kosten sitzen bleiben, weil das Planungsbüro mit nur 300.000 Euro versichert war und voraussichtlich in Insolvenz gehen wird.

Das Projekt mit der Bestückung von Haien, die über ein ausgeprägtes Sozialverhalten verfügen, entspricht nicht dem Zeitgeist, zumal der gesetzliche Bildungsauftrag durchaus für Interessierte, die sich über Haie informieren möchten, durch Medien und Filmmaterial erfüllt werden kann. Das begründete Risiko, dass mehrfach Haie und andere Fischarten beim Transport und während des Aufenthalts in den Haibecken versterben ist enorm hoch.

Weitere Infos auf unserer Homepage zum Thema:
https://www.wdsf.eu/aktionen/hai-aquarien

 

 

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International News

  • 13.12.2016 - WDR-TV (0:33 Min.)

 

(WDSF - 13.12.2016) Nachdem aufgrund einer Verwaltungsgerichtsklage durch das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) der Zoo Duisburg bereits im Oktober 2014 verurteilt worden war, dem WDSF sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung zur Verfügung zu stellen, war nun auch das Berufungsverfahren durch das WDSF für die Delfinschützer erfolgreich.

Aufgrund der Berufung hat das Oberverwaltungsgericht Münster (AZ 15 A 2350/14) am 06.12.2016 in einem 3 1/2-stündigen Erörterungstermin mit den Beteiligten unter der Leitung von Richter Dr. Maske bestätigt, dass der Zoo nicht nur die medizinischen Berichte und Revierberichte mit Vorkommnissen zur Delfinhaltung für die noch lebenden Tiere zur Einsicht zur Verfügung stellen muss, sondern auch die Daten der bereits im Zoo verstorbenen Delfine.

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  • 12.05.2017 

    "Umstrittene Delfinzucht - Überleben die Meeressäuger in Gefangenschaft nur durch Medikamente?"

    Quelle:
    Bayerischer Rundfunk

    Radio-Beitrag des Bayerischen Rundfunk vom 12.05.2017 mit Interviews mit dem Nürnberger Tiergartendirektor Dag Encke und dem Geschäftsführer des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) Jürgen Ortmüller. In einer von dem Fachmagazin "Plos One" veröffentlichten US-Forschungsarbeit heißt es, dass Delfine in freier Wildbahn häufiger krank seien als Artgenossen in Gefangenschaft. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) weist bezogen auf die Studie darauf hin, dass Delfine in Delfinarien regelmäßig mit Medikamenten am Leben erhalten werden und die Studie daher nicht repräsentativ vergleichbar sei.

    Erwähnt wurde auch das zukünftige Verbot in Frankreich, dass Delfine und Orcas nicht mehr in Delfinarien gehalten werden dürfen, insbesondere auch aus dem Grund der Verabreichung von "Drogen". Dag Encke rechfertigt die Medikamentengabe in seinem Delfinarium mit dem Tierwohl.

 

 

 

(WDSF - 06.05.2017) In einer von dem Fachmagazin "Plos One" veröffentlichten US-Forschungsarbeit heißt es, dass Delfine in freier Wildbahn häufiger krank seien als Artgenossen in Gefangenschaft. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) weist bezogen auf die Studie darauf hin, dass Delfine in Delfinarien regelmäßig mit Medikamenten am Leben erhalten würden und die Studie daher nicht repräsentativ vergleichbar sei.

Das WDSF hatte im Delfinarium des Zoo Duisburg in einem fünfjährigen Zeitraum aufgrund von gerichtlich erwirkten Akteneinsichten festgestellt, dass über 20 Medikamente und Präparate zur Anwendung kamen. Ebenso wurden im Nürnberger Delfinarium über 30 Medikamente nachgewiesen, die den Delfinen über einen mehrjährigen Zeitraum verabreicht wurden.

An erster Stelle stand nach Angaben des WDSF bei der Behandlung der Delfine Antibiotika und in Nürnberg, teilweise auch in Duisburg, sei bei fast allen Delfinen auch das Psychopharmaka Diazepam (Valium) und Serenin verabreicht worden. Das WDSF hatte ermittelt, dass in einem Zeitraum von weniger als fünf Jahren im Tiergarten Nürnberg bei sechs Delfinen insgesamt über 10.000 Milligramm Diazepam und zusätzlich über 1.000 Kapseln des Beruhigungsmittel Serenin angewandt wurden.

Das Landesinstitut für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) äußerte sich nach der Aufdeckung der Psychopharmakagabe durch das WDSF im Tiergarten Nürnberg nach einer eigenen Kontrolle: "Bei der arzneimittelrechtlichen Überprüfung wurde festgestellt, dass entgegen den Angaben des Tiergartens mindestens drei Delfine Diazepam zur Behandlung von Verhaltensproblemen erhalten haben. Aus Sicht des Tierschutzes ist eine dauerhafte Haltung von Tieren nicht verhaltensgerecht, wenn sie nur mit Einsatz von Medikamenten zur Beruhigung möglich ist." Die Aussage zur Verwendung von Medikamenten bei Tieren in Zoos hatte auch die Bundesregierung im Jahr 2015 in einer Antwort auf eine Fraktionsanfrage getroffen.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Die Studie zu Krankheitssymptomen bei Delfinen in freier Wildbahn ist sicherlich korrekt, weil schädliche Umwelteinflüsse das Immunsystem dieser Delfine aktivieren. Die Belastung von frei lebenden Delfinen und auch der Wale mit Quecksilber und PCB's ist inzwischen beträchtlich. Allerdings hingt die US-Studie, wenn der Gesundheitszustand von frei lebenden Delfinen mit nur zwei Delfin-Anlagen mit Delfinen in Gefangenschaft in den USA verglichen wird. Es ist davon auszugehen, dass sämtliche Delfine in Gefangenschaft nur durch Medikamente überleben."

 

 

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International News

 

Axel Linke - Inh. Onmega Dolphin & Therapy Center Marmaris - WDSF-Foto

Der deutschen Inhaber des Onmega-Delfin-Therapie-Zentrums in Marmaris (Türkei), Axel Linke, scheiterte bei dem Versuch, das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) zu verklagen. Durch zwei Instanzen boxte er seine Klage und verlor letztendlich weitgehend vor dem Oberlandesgericht Hamm gegen die Delfinschutz-Organisation. Die eigenen Rechtsanwalt- und Gerichtskosten von über 5.000 Euro (lt. RVG) musste Onmega mit Axel Linke selbst übernehmen.

Das Landgericht Hagen und das Oberlandesgericht Hamm erlaubte dem WDSF folgende Aussagen:

- Der Onmega Dolphin Park in Marmaris (Inh. Axel Linke) ist einer der "Mörder von Tierschutzrechten"

- Die Delfine leben unter katastrophalen Bedingungen in viel zu kleinen Meeres-Käfigen (Onmega/Marmaris sowie Bodrum/Mumcular und Kas) und verbrennen bei über 40 Grad in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehlt

- Die Delfine werden für Therapien missbraucht und leiden unter der kommerziellen
Ausbeutung und dem Stress

- Die Delfine leiden unter Stress

- Das WDSF darf unter Angabe von Tatsachenbehauptungen zum Boykott aufrufen

WDSF-Tierschutzorganisation darf Türkei-Delfinarium Onmega als „Mörder von Tierschutzrechten“ bezeichnen

Einstweilige Verfügung gegen WDSF durch Marmaris -"Onmega-Delfinarium" bereits in erster Instanz weitgehend abgewiesen

(WDSF) Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) ist weltweit die einzige Organisation, die sich seit Jahren intensiv mit den Delfinarien-Angeboten der Reiseveranstalter in der Türkei befasst und die mit allen großen deutschen Anbietern in umfangreicher Korrespondenz und persönlichen langwierigen Verhandlungen erreicht hat, dass die Delfinarien-Angebote komplett aus den Verkaufsprogrammen genommen wurden. Durch die beträchtlichen Einnahmeverluste der türkischen Delfinarienbetreiber ist es diesen fast unmöglich geworden, weitere Delfine aus Wildfängen zu importieren.

Im April 2011 führte das WDSF zusammen mit der Organisation ProWal und Aktivisten eine Demonstrations-Tour zu sämtlichen Delfinarien in der Türkei durch und sprach mit fast allen Bürgermeistern der Delfniarienstädte.

Nach Vorlage der Beweismittel über die teilweise beengten oder unhygienischen Zustände (Delfinarien in Alanya, Belek, Antalya, Bodrum & Mumcular, Kas, Kusadasi, Istanbul) sowie die Haltung von verletzen Meeressäugern (hier: in Antalya DolphinLand) versprachen einige Bürgermeister Abhilfe, der sie jedoch bis heute nicht nachgekommen sind. Auch im Onmega-Delfinarium in Marmaris (Icemeler) leben Delfine in viel zu kleinen Käfigen unter katastrophalen Bedingungen und verbrennen bei über 40 Grad C in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehlt. Das Angebot der Delfintherapie ist eine finanzielle Ausbeutung der intelligenten Meeressäuger.

Die Delfine werden für Therapien missbraucht und leiden unter Stress. Eine Delfin-Therapie mit Kindern kann sehr gefährlich sein. Die meisten Delfine in der Türkei sind Wildfänge. Wir konnten dokumentieren, dass z.B. in dem Meereskäfig-Delfinarium in Bodrum die Tiere minutenlang frustiert mit ihrer Fluke kräftig auf das Meer schlugen (s. Video unten). Dort wird das Schwimmen mit Delfinen und die sog. Delfin-Therapie angeboten - für Menschen in den kleinen Gehegen eine große Gefahr für Leib und Leben! Im Delfinarium in Antalya und in Belek werden nachweislich verletzte Tiere eingesetzt. In manchen Delfinarien wie z.B. im "Sealanya" in Alanya herrschen absolut unhygienische Zustände, wie auch der Reiseveranstalter TUI nach WDSF-Hinweisen selbst recherchierte.

Wir konnten weiterhin nachweisen, dass für das "Sealanya"-Delfinarium in Alanya im Jahr 2008 insgesamt zehn Delfine aus der grausamen und blutigen Delfintreibjagd in Taji/Japan importiert wurden (Kaufvertrag: PDF Download). Von diesen zehn Delfinen aus Japan verstarben im Februar 2010 innerhalb weniger Tage vier Delfine, da die Betonbecken ganz offensichtlich nicht regelmäßig gereinigt wurden und die Delfine bei über 40 Grad ohne Sonnenschutz regelrecht verbrennen (Autopsiebericht s. ganz unten und http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/umwelt-sonnenverbrannte-wale_aid_570307.html).

Das Onmega-Delfinarium in Marmaris (Inhaber Axel Linke - Manager Turgay Uykusuz) versuchte, das WDSF mit einer Einstweiligen Verfügung im Jahr 2011 vor dem Landgericht Hagen-Westf. erfolglos mundtot zu machen. Unter Androhung einer Geldstrafe von 250.000 Euro, ersatzweise 6 Monate Ordnungshaft, sollte dem WDSF untersagt werden (hier: auszugsweise), nachfolgendes zu behaupten bzw. zu fordern:

- die Delfine leben in viel zu kleinen Käfigen;

- die Delfine werden in abgeschotteten Gehegen unter katastrophalen Bedingungen gehalten;

- die Delfine verbrennen bei über 40 Grad C in der prallen Sonne, da ein erforderlicher Sonnenschutz fehle;

- Aufruf zum Boykott: "BOYKOTT TOURISM TO MARMARIS/TURKEY" (mit nachfolgender Grafikbeschriftung "Delfinqual im Therapiezentrum Onmega")

Inzwischen wurde nach Berufung vor dem OLG Hamm (s.o.) letztinstanzlich entschieden, dass das WDSF diese Aussagen verwenden darf, wobei ein Boykott-Aufruf mit Tatsachenbehauptungen unterlegt sein muss.

Es gibt etliche Erfahrungsberichte von Eltern über die Delfintherapie im Delfinzentrum Onmega in Marmaris. Hier ein Auszug aus dem Eltern-Blog der Onmega-Internetseite:

"Nach der ersten Woche hatte Annika zwei Tage Heimweh, sie hat zwischen den Therapien immer mal wieder geweint und wir haben dann viel mit der Oma, mit Papa und der Schwester Tanja telefoniert und sind abends auch ganz früh (21 uhr) im Bett gewesen – haben gekuschelt und früh geschlafen. Annika hat noch nie Heimweh gezeigt, darum war ich ganz erstaunt. Das ist auch ein Fortschritt, wenn auch kein schöner!"

Wir wollen dabei nicht verschweigen, dass aus nachvollziehbaren Gründen in dem Blog überwiegend positive Erfahrungswerte dargestellt werden. In wissenschaftlichen Studien wurde festgestellt, dass es meist das Urlaubserlebnis ist, was behinderte Kinder etwa fröhlicher erscheinen lässt. Lediglich in der Wahrnehmung der Eltern war im Rahmen der sog. "Breitenbach-Studie" ein positiver Effekt feststellbar.

Es muss daher davon ausgegangen werden, dass die Delfin-Therapie medizinisch unsinnig ist, die Delfine für die Therapieform missbraucht werden und die Kosten in keiner Relation zur Wirkung stehen. Alternative Therapieformen wie die Hippotherapie (mit Therapie-Pferden) und eine Therapie mit ausgebildeten Rettungshunden sind weitaus günstiger und werden auch in Deutschland angeboten.

Onmega-Eingang zu den Delfinkäfigen

Meldung auf türkisch:

27. Nisan 2012: Report Turkish: Timurca – Ana Sayfa (Kültür-Sanat-Politika)

WDSF’in Marmaris’teki Onmega Yunus Parkına ve Diğerlerine Karşı Adalet Zaferi

WDSF’in Marmaris’teki Onmega Yunus Parkına ve tüm diğer Yunus Parklarına karşı Hamm Eyalet Yüksek Mahkemesi önündeki Zaferi
Yunus Korumacıların Eyalet Yüksek Mahkemesindeki Zaferi

Hagen (ots) – Almanya Hamm Eyalet Yüksek Mahkemesi, Hagen’da yerleşik “Wal- und Delfinschutz-Forum” (WDSF) yani Balina ve Yunus Koruma Forumu adlı Siivil Toplum Kuruluşunun, yunusların tutsak edilmesini ticari sömürü olarak nitelendirmesini ve eleştirmesini haklı bularak adı geçen STK’nın bu işletmeleri kamu önünde ifşa ve kınamasının yerinde olduğuna karar verdi.



Eyalet Yüksek Mahkemesinin Kararına göre, WDSF’nin kullandığı „yunuslar çok ufak kafeslerde yaşamak zorunda bırakılıyorlar“, „terapi seansları için istismar ediliyorlar“, „tutsaklıkları nedeniyle stres yaşıyorlar“, „durumları felaket arzediyor“ şeklindeki açıklamalar ve eleştiriler yasal olup, fikir özgürlüğünün korunması prensibine dahildir.



Eyalet Yüksek Mahkemesi, WDSF’in Iserlohn ilçesinde yerleşik avukatı Gerd Schönfelder’e fikir belirtmenin amacının, bu yüzden bir ticari işletme madur olacak dahi olsa “bir konudaki fikrin açıklanması, çevreyle paylaşılması, fikir oluşturulması ve inandırıcı olunması“ özgürlüğü demektir şeklindeki mütalaasını iletmiştir.



Yüksek Eyalet Mahkemesinin 13. No lu Sulh Kurulu, WDSF’in açıklamalarının kamuyu ilgirendiren Hayvan Hakları ve Hayvanların Cinslerine Uygun Yaşam Hakları konusuna ilişkin olduğunun altını çizmiştir. Mahkeme kararında (AZ OLG HAMM I-13 U 174/11), Hayvan Hakları STK’sının, yasal fikir özgürlüğü hakkı çerçevesinde olmak ve belirtilen beyanlara uygun olmak şartıyla boykot çağrısında dahi bulunmasının yasal olduğuna karar vermiştir.



WDSF-Başkanı Jürgen Ortmüller (58): “Dünya çapındaki yunus parklarına karşı olan kampanyamızı Hollywood yıldızı ve Oscar ve Bambi ödülleri sahibi Richard’O Barry (WDSF Kuratoryumu) nin desteğiyle ve şiddeti arttırılarak sürdüreceğiz. Kamuoyu, yunusların mezaliminin ne denli korkunç olduğunu görmesi, idrak etmesi gerekiyor” demektedir.



WDSF bu konuda ayrıca bilimsel destei de, “tutsaklığı süren yunusların bir dakika boyunca düz olarak yüzebilmeleri için en az 850 m. lik bir kulvara gereksinim olduğunu” bilimsel olarak tespit eden Bochum Ruhr üniversitesinden Dr.Christian Schulze’den almaktadır. Bilıi adamı ayrıca, tutsak ortamda üretilen yunusların, doğal avlanma yetileri körelmiş olduğundan bunların direkt olarak doğal ortama bırakılabilmelerinin mümkün olmadığını da bildirmektedir (www.wdsf.eu) .
WDSF kalan son iki yunus parkı olan Duisburg ve Nürnberg yunus parklarında üretimin yasaklanmasını ve yunusların tutsaklığının sona erdirilmesini talep etmektedir.



Basın ve Medya ile ilşkiler:

Jürgen Ortmüller
WDSF-Başkan

Dolphin Defenders Win in Higher Regional Court

(Hagen/Westf. - April 2012) The Higher Court (OLG) in Hamm/Germany granted the „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF, Whale and Dolphin Protection Forum) from Hagen the right to keep criticizing dolphin captivity as commercial exploitation as well as publicly denouncing the owners of dolphinaria.

Statements of the WDSF such as “dolphins live in far too small cages”, “are abused for therapies”, “suffer stress in captivity” and “in catastrophic conditions” are permissible according to the judgement of the Higher Court and enjoy the protection of freedom of expression. The OLG confirmed to the WDSF with its Iserlohn lawyer Gerd Schönfelder that the purpose of expression of opinion is “to exert an intellectual effect on the public, to promote opinions and act convincingly” even if it may adversely affect the economic position of a business. The statement of the WDSF is an issue of public interest pertaining to animal protection and welfare, according to the 13th civil division of the OLG. Even a boycott call is permissible as long as it is in the scope of allowable expression of opinion and the animal protection organization limits itself to the conceded statements (AZ OLG Hamm 13 U 174/11).

The head of WDSF, Jürgen Ortmüller (58): “We will continue our worldwide anti-dolphinaria campaign reinforced now with support of Hollywood-Star, Oscar and Bambi award winner Richard O’Barry (WDSF Board of trustees). The public must learn how catastrophic dolphin captivity really is.”

The WDSF also receives words of encouragement through the scientific declaration by Dr Christian Schulze (Ruhr University Bochu/Germany), who has in mind a minimum pool length of 850 meters for the remaining captive dolphins, “so they can swim straight forward for at least a minute.” A reintroduction of progeny into the wild is largely ruled out as those marine mammals lost their own predatory behavior in captivity.

The WDSF demands stopping births for the remaining dolphinaria in Duisburg and Nuremberg as well as a phasing out of dolphin captivity.--

Jürgen Ortmüller
Executive Director, WDSF