Anmerkung WDSF: Nach Angaben des Richters des OLG ist jedoch ein Boykottaufruf zulässig, der sich auf die genannten
Tatsachenbehauptungen stützt!

Engl. Transaltion of the article by newspaper WR

The WDSF can still continue criticizing the commercial exploitation of mammals and accuse the owner of dolphinariums. The organization’s world-wide anti-dolphinarium-campaign is, according to the higher regional court in Hamm, of public interest and belongs to the freedom of speech. Statements such as “dolphins live in tanks that are too small and burn above 40 degrees in the sun because they have no sun protection”, “dolphins suffer from stress” and “dolphins are abused for therapies” can, according to the higher regional court, not be forbidden, although this may affect existing dolphinariums. Only a call for boycotting a Turkish dolphinarium in Marmaris has to stop because it is based on nonproven facts. According to that, the lawsuit by the owner of the dolphinarium in Marmaris only succeeded in one point.

ANTALYA - ALANYA - BELEK - BODRUM & MUMCULAR - KAS - KEMER - MARMARIS - ISTANBUL - KUSADASI

DerWesten: Deutsche Reiseveranstalter boykottieren Delfinarien in der Türkei

(s.a. Bericht in T-Online News über den Boykott deutscher Reiseveranstalter aufgrund des WDSF-Aufrufs)

Juni 2015 - Can Captive Dolphins Return to the Wild? (Tom & Misha in Turkey - National Geographic Magazin)

15.05.2012 - Freiheit für türkische Delfine in Kas

18.04.2012 - TV-Beitrag des türkischen Fernsehens über die strittige Delfinhaltung

18.04.2012 - Ausgewilderte Delfine Tom & Misha in der Türkei (Kurz-Video)

WDSF-Foto

In der Meeresauswilderungsstation für die Delfine Tom & Misha in der Türkei
v.lks.: Jürgen Ortmüller (WDSF), Jeff Foster (Born Free), Andreas Morlok (ProWal)

Verletztes Walross bei Delfinshow in Belek
Schwer verletztes Walross bei Delfin-Show in Belek/Türkei

Von: Opolka, Mareike [mailto:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]
Gesendet: Donnerstag, 19. April 2012 17:06
An: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Betreff: AW: Türkei-Delfinarien

Sehr geehrter Herr Ortmüller,

In Absprache mit Herrn Köpers übersenden wir Ihnen hiermit die erneute Bestätigung, dass die TUI Deutschland keine Ausflüge in das Troy Aquarium oder andere Delfinarien in der Türkei anbietet. Die Busse unserer Zielgebietsagentur TanTur mit TUI Logo werden von diversen Veranstaltern gechartert. Es ist durchaus möglich, dass diese Ausflüge in Delfinarien anbieten. Darauf haben wir keinen Einfluss. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur über das Ausflugsangebot der TUI Deutschland bestimmen können, nicht aber über das anderer Reiseveranstalter.

Mit freundlichen Grüßen,

Mareike Opolka
Unternehmenskommunikation
TUI Deutschland GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Telefon: +49 (0) 511 5672105
Fax:      +49 (0) 511 5672111
Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.tui-deutschland.de

Tui-Pressesprecher Mario Köpers schrieb dem WDSF am 13.07.2009:

Guten Morgen Herr Ortmüller,

wie versprochen, hier nun unser Informationspaket:

1. Stellungnahme:

Die Auditierung des Delfinariums in Belek nach den für uns relevanten Kriterien von Travel Life verlief negativ. TUI Deutschland hat darauf hin seine für den Verkauf von Ausflügen in der Türkei zuständige Incoming-Agentur angewiesen, ab sofort keine Ausflüge mehr in besagtes Delfinarium mehr anzubieten. Eine Auditierung des Delfinariums in Antalya erfolgt in Kürze.

2. Das komplette Ergebnis der Auditierung senden wir Ihnen gesondert mit heutiger Post zu. Die Datei ist zu umfangreich, als das ich sie Ihnen elektronisch zuschicken könnte.

3. Beigefügt unsere Konzernrichtlinien zum Thema "Tierschutz" (Group Captive animal welfare), die unsere Position sehr deutlich widerspiegelt.

Sehr geehrter Herr Ortmüller, uns ist bewußt, dass wir den Ansprüchen des WDSF wahrscheinlich niemals ganz und gar werden entsprechen können. Dennoch möchte ich festhalten, dass die TUI in Sachen "Tierschutz" eine klare LInie verfolgt und deutlich konsequenter vorgeht als die meisten anderen Reiseveranstalter. Ich hoffe, wir konnten das auch in diesem Fall dokumentieren und würde mich freuen, wenn Sie das auch in Ihrer Pressemitteilung deutlich zum Ausdruck bringen würden.

Freundliche Grüße

Mario Köpers
Executive Director
Unternehmenskommunikation

Bildbericht über die Tierquälerei im Troy-Delfinarium in Belek