Facebook-Foto 06.12.2016 https://www.facebook.com/profile.php?id=804415743(WDSF - akt. 14.09.2015) Nach uns vorliegenden Angaben ist der deutsche Pseudo-Delfintherapeut Branko Weitzmann mit seiner tunesischen Firma "Dolphin Therapie Tunesia" (eine tunesische GmbH) pleite und hat seinen Anwalt nach eigenen Angaben beauftragt, das Insolvenzverfahren einzuleiten. Derzeit soll sein Eigentum dort versteigert werden. Nach Angaben von Weitzmann habe das Delfinarium in Tunesien (mit importierten Delfinen aus Taiji) ebenfalls Insolvenz angemeldet. Eine Frau, die Anzeige gegen ihn einreichen will und die Ihre Anzahlung von 750 Euro (ebenso wie 23 andere betroffene Eltern eine Anzahlung leisteten) für eine Delfintherapie in Tunesien von Weitzmann zurückforderte, bezeichnet er sogar gegenüber ihren Rechtsanwälten als "geistig minderbemittelt". Das Geld wurde nachweislich und wunschgemäß auf ein spanisches Konto von Branko Weitzmann an seinem spanischen Wohnsitz (Denia/Alicante) überwiesen. Eine Rückerstattung der Anzahlung wird derzeit von Weitzmann verweigert.

Die sog. Delfintherapie in Tunesien bewirbt Weitzmann nicht unter der von ihm zitierten tunesischen GmbH, sondern im Impressum unter seiner spanischen Adresse. Er betreibt sein Unwesen mit der Delfintherapie weiter in Spanien in Benidorm im Freizeitpark Mundomar. Ebenso bietet Weitzmann neuerdings ein weiteres Unsinns-Projekt auf seiner facebook-Seite an "Branko Weitzmann's Das Keiko-Projekt". Dort heißt es:

"Das Keiko Konzept sieht seine Aufgabe in der fördernden und unterstützenden Begleitung von verhaltensauffälligen jungen Menschen und solche mit besonderen Bedürfnissen. Ziel ist es die Entwicklungsstörungen bzw. seelische Behinderungen zu verhindern, zu beseitigen oder deren Auswirkungen auf das Kind und sein Lebensumfeld tolerierbar zu machen. ... Die jungen Menschen der Projekte des Keiko Konzeptes sind zwischen 6 und 27 Jahre alt."

Im Hinblick auf die fortlaufend verwendete Vulgärsprache und die maßlosen und strafwürdigen Beleidigungen des Pseudo-Delintherapeuten Branko Weitzmann gegenüber seinen Kritikern (s.u.) ist "Das Keiko-Projekt" sicherlich nicht für Kinder und Jugendliche geignet, zumal erhebliche Zweifel an den pädagogischen Fähigkeiten von Weitzmann bestehen.

Angelika Riegmann-Matthies vom Verein Schatttenkinder e.V. arbeitet mit Weitzmann eng zusammen. Wie wir in nachfolgenden Berichten (und Weitzmann selbst auf seiner Homepage) darstellen, heißt es bei Weitzmann stereotyp, dass die Teilnahme an einer Delfintherapie in Benidorm/Mundomar kostenlos sei und die Eltern mit ihren Therapie-Kindern nur Flug und Unterkunft bezahlen müssten. Wie wir vom WDSF recherchiert haben, ist diese Aussage falsch. Der Verein Schattenkinder ruft 550 Euro zusätzlich für die Teilnahme auf (incl. Parkspende und Therapeuten). Im Oktober 2015 ist durch Schattenkinder eine weitere Therapie mit 10 Kindern im Mundomar geplant. Die Therapieplätze werden von Angelika Riegmann-Matthies von Schattenkinder e.V. dort gekauft und an die Eltern weitervermittelt.

Obwohl Weitzmann mit seiner tunesischen Firma nach eigenen Angaben insolvent ist, bietet er nach wie vor über seine Homepage die Delfintherapie für 1.495 Euro in Tunesien an. Die Terminabsprachen und Anmeldungen laufen über Angelika Riegmann-Matthies, die nach eigenen Angaben in Valencia/Spanien wohnt. Das grenzt an Betrug!

Wegen Beleidigungen (s.u.) wurde nun Strafanzeige gegen Weitzmann gestellt. Straftaten, die im Ausland gegen einen Deutschen begangen werden, sind nach § 7 S.1 StGB ebenfalls nach deutschem Strafrecht zu beurteilen, wenn die Tat auch am Tatort mit Strafe bedroht ist oder der Ort keiner Strafgewalt unterliegt. Eine Zuständigkeit kann sich daneben allerdings auch für ein Gericht ergeben, in dessen Bezirk ein Beschuldigter ergriffen wurde, wo also dessen Festnahme bzw. Verhaftung erfolgte. Die spanischen Polizeibehörden werden über die Strafanzeige informiert. Ebenso wird Weitzmann bei einer Einreise nach Deutschland ggf. mit einer Festnahme rechnen müssen. Der Fall Matthies-Riegmann wird dabei ebenfalls eine Rolle spielen.

 

Ein Facebook-Posting von Anfang Dezember 2016 von Heike K.:
"Unsere Anzahlung von 750 € haben wir nie wieder gesehen"

 

 

Facebook-Eintrag einer betroffenen Weitzmann-Kundin, die Weitzmann als
"geistig minderbemittelt" beschimpft hat:

Die Rechtsanwälte von Frau Heindel schreiben dazu: "Dass er Sie dort als geistig minderbemittelt bezeichnet, ist nicht nur eine Frechheit, sondern stellt auch eine Straftat dar, nämlich Beleidigung."