
(WFSF-2016) Seit mehr als 16 Jahren Jahren befasst sich der Wal- und Delfinschützer Jürgen Ortmüller (WDSF-Gründer) international mit dem Wal- und Delfinschutz und nahm als Beobachter an Tagungen der Internationalen Walfang Kommission (IWC) teil. Durch eine Aktion auf den dänischen Färöer-Inseln im Nordatlantik im Jahr 2000 machte Ortmüller zusammen mit dem legendären Ex-Mitbegründer von Greenpeace, Kapitän Paul Watson, auf das alljährliche tausendfache Walmorden der Inselbewohner öffentlich aufmerksam. Paul Watson gilt als Gründer und Präsident der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) in den USA und ist Kuratoriums-Mitglied des WDSF. Die beiden Walschützer kennen sich schon seit 1999.

Im Jahr 2010 besuchte Jürgen Ortmüller (WDSF) zusammen mit Andreas Morlok (ProWal) erneut den Inselstaat. Beide protestierten mit rund 60.000 Unterschriften gegen den Walmord bei der Regierung und mischten sich verdeckt unter die Walmörder.
Innerhalb von fünf Jahren wurden auf den Färöer-Inseln bis einschl. 2009 insgesamt 2.101 Grindwale getötet. Im Jahr 2010 wurden über 1.000 Wale und Delfine umgebracht, im Jahr 2011 726 Grindwale und in 2012 716 Grindwale. Seit Bestehen dieser grausamen Tradition töteten die Färinger 264.793 Grindwale. Die 716 getöteten Grindwale des Jahres 2012 erbrachten rund 357.000 Kilogramm Walfleisch und Walspeck (etwa 188.000 Kilogramm Walfleisch und 186.000 Kilogramm Walspeck) für die rund 47.000 Einwohner.
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