Heri Joensen Buhne Ausweiden
Der Frontmann der Färöer-Metal-Band Týr, Heri Joensen, beteiligte sich an der blutigen Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln. Tausende von Protesten auf Facebook gegenüber den Veranstaltern der Europa-Tour der Band im Jahr 2016 führten nach einem WDSF-Boykottaufruf in Deutschland und den Niederlanden zu sieben Auftrittsabsagen.

WAZ 05.04.2019: Wal-Schlachtung auf Färöern: Shitstorm gegen Essener Club

Protestveranstaltung in Essen am 17.04.2019:
https://www.facebook.com/events/408537986376682/
TYR Essen 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(WDSF 04.02.2019) Neue Auftritte von Tyr in Deutschland im Jahr 2019 geplant:

ABGESAGT: 12.04 Musikzentrum, Hannover, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Holger Maack

17.04 Turock, Essen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Peter Siewert

18.04 East Club, Bischofswerda, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Heiko Düring

23.04 Backstage, München, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Hans-Georg Stocker

ABGESAGT: 25.04 Kaiserkeller, Hamburg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Karl-Herrmann Günther,

NEU: Indra Club 64, Hamburg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Önder Sandikci (Önni)

26.04 Hellraiser, Leipzig, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Katrin Busch

27.04 Ragnarök Festival, Lichtenfels, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Ivo Raab

Darüber hinaus wurden in Frankreich vier Konzerte abgesagt.

 

Am 05.02.2019 um 16:13 schrieb Info <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>:

Hallo ihr Alle,

wir möchten uns dafür bedanken, dass ihr uns auf die kritischen Hintergründe von Tyr aufmerksam gemacht hat!

Aufgrund eurer Nachrichten haben wir uns mit dem Veranstalter in Verbindung gesetzt und gemeinsam mit diesem beschlossen, dass wir das Konzert bei uns nicht stattfinden lassen, da wir dies aus moralischer und ethischer Sicht nicht vertreten können.

Mit freundlichen Grüßen aus dem MusikZentrum,

Meret Kopanski

 

Bitte schreibt diese Clubs an und geht auf die entspr. Facebook-Seiten, um einen Auftritt der Band Tyr mit Heri Joensen, dem Walmörder, zu vermeiden!

(WDSF - 04.02.2019) Der WDSF-Boykott-Aufruf beruht darauf, dass der Frontmann der Färöer-Metal-Band TYR, Heri Joensen, die alljährlichen hundertfachen Tötungen von Grindwalen ("grind") propagiert und an Ausweidungen der Meeressäuger teilgenommen hat sowie die Abschlachtungen in den Songs der Band verherrlicht. Ein Foto mit ihm und einem getöteten Grindwal postete Joensen selbst auf seiner Facebook-Seite und schrieb: "Real men kill their own meat like this long-fined pilot whale.“ (Ein wahrer Mann tötet sein eigenes Fleisch wie diesen Pilotwal). 



Nach Tausenden von Protesten hatten sechs Clubs mit ihren Veranstaltern in Deutschland die geplanten Auftritte von TYR im Jahr 2016 wieder abgesagt. Der Logo-Club in Hamburg erhielt daraufhin alleine über 1.700 positive Likes. Einnahmen von mehreren tausend Zuschauern entfielen damit für die Band und die Veranstalter anlässlich der geplanten Tour in Deutschland und Holland.

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des WDSF: „Nachdem wir durch intensive Interventionen erreichen konnten, dass Kreuzfahrtunternehmen wie Aida, Costa, TransOcean, HapagLloyd und TUI Cruises aus Tierschutzgründen die Färöer-Inseln nicht mehr anlaufen, ist dieser weitere erfolgreiche Boykott-Aufruf vielleicht die einzige Sprache, die auf den Färöer-Inseln verstanden wird, damit sie das alljährliche und hundertfache brutale Abschlachten von intelligenten Meeressäugern endlich stoppen und Bands wie TYR, die in der Öffentlichkeit stehen, ihre Glorifizierung des Mordens von Meeressäugern überdenken.“



WDSF-Pressemitteilung: Tierschützer demonstrieren in Oberhausen vor Musikclub gegen Färöer-Band wegen Waltötungen
 



Boykott gegen Týr - ARTE TV

arte TV: "Weil ihr Sänger sich an der traditionellen Waljagd beteiligt, wird die Viking-Metalband Týr von den Färöer Inseln in Deutschland weitestgehend boykottiert. „Tracks“ hat mit beiden Seiten gesprochen."

TV-Beitrag direkt auf YouTube:

 Demo in Oberhausen von "Be a Voice for the Voiceless"


Rockmusiker begrüßt Boykott gegen Färöer-Band Tyr

Foto: Tim HusungDer bekannte deutsche Rock-Musiker Tim Husung äußerte sich in einem Statement gegenüber dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) zu der Färöer-Band TYR:

"Die Aufgabe und Mission eines Musikers und Künstlers ist es, eine positive Energie und Emotion zu transportieren und anderen eine gute Zeit zu bereiten. Denjenigen die anderen Lebewesen, ob Mensch oder Tier, Leid zufügen und dieses öffentlich befürworten oder ausführen, sollte mit aller Härte entgegen getreten werden. Im Falle der Band TYR und deren Sänger, Heri Joensen, der die Treibjagden auf den Färöer Inseln befürwortet, begrüße ich die Entscheidung der Clubs, die sich für einen Boykott dieser Band ausgesprochen haben."

Der Schlagzeuger Tim Husung spielte bereits bei Rock am Ring, Rock im Park und anderen großen Festivals sowie für andere Acts in der deutschen Fernseh-Landschaft bei Produktionen wie "The Dome" in der Dortmunder Westfalenhalle, "Top of the Pops" ,der "RTL Chartshow" und später bei Stefan Raabs "TV Total" und u.a. bei der Mc Fit Fight Night, Stefan Raab vs. Regina Halmich in der ausverkauften Lanxess Arena in Köln.

Der dänische TV-Sender TV2 Nord befasste sich am 10.11.2016 in einem Beitrag mit dem Thema.

Tyr-posting auf ihrer Facebook-Seite vom 28.10.2016 bezüglich der aktuellen Absagen in Deutschland und Holland (zusätzlich hat auch der Club "Logo" in Hamburg die Band wieder ausgeladen):

Facebook-posting des Frontmanns von Tyr, Heri Joensen, vom 13.09.2016
mit einem verzweifelten Aufruf, die gecancelten Clubs anzuschreiben:

 

Heri Joensen von Tyr in einer Facebook-Mitteilung vom 20.07.2017:

 

Am 17.07.2017 nahm Heri Joensen von Tyr erneut an einer Walschlachtung teil, nachdem 191 Grindwale grausam gefangen und getötet wurden (auf dem Foto Heri Joensen lks. in der Kleidung der Walschlächter):

 

AKTUELL

WDSF-Boykott-Aufruf 2016

Bitte kommentiert auf den folgenden Facebook-Seiten der noch nicht abgesagten Clubs und bedankt Euch bitte bei den Clubs, von denen bereits eine Absage für die Färöer-Band TYR vorliegt (und ggf. auch die Sternebewertung positiv korrigieren).

Frontmann der Band TYR, Heri Joensen, auf Facebook:
https://www.facebook.com/joensen.heri/?fref=ts

 

Hier der Boykott-Aufruf für die Musikclubs auf Facebook

Dies sind die Clubs in denen Tyr im November 2016 auftreten soll (bisher liegen Absage-Mitteilungen für TYR der sechs von ursprünglich sieben Clubs aus Deutschland und einem Club aus Leiden/Holland vor):

 

ABGESAGT! 10. November Postbahnhof – Berlin/Germany (1.200 - 3.500 Zuschauerkapazität) https://www.facebook.com/postbahnhofclub/ - Folter Records hat dem WDSF am 04.11.2016 nochmals bestätigt, dass "TYR nicht spielen wird" und Eventim darüber informiert ist.
 
ABGESAGT! 11. November Alte Zuckerfabrik – Rostock/Germany (einige Hundert Zuschauerkap.) https://www.facebook.com/alte.zuckerfabrik/?fref=ts
 
ABGESAGT! 13. November Logo – Hamburg/Germany (450 Zuschauerkap.) https://www.facebook.com/logohh/?fref=ts 
 
ABGESAGT! (ursprünglich Ende Sept. neu aufgenommen): 13. November Vermieter Tivoli im Aladin/Bremen und Veranstalter Carlo's Konzerte (bis zu 700 Besucher)
https://www.facebook.com/carlos.konzerte/photos/a.357585477630424.90160.292698670785772/1097999380255693/?type=3&theater
 
ERST ABGESAGT - dann wieder aktiviert! 15. November Club from Hell – Erfurt (ca. 200 Zuschauerkap.)
https://www.facebook.com/Club-From-Hell-107399386028660/?fref=ts
(Nach Stornierung der urspr. Absage hagelte es Sterneabwertungen auf der Facebbok-Seite des Club from Hell und hunderte kritischer Kommentare)
 
ABGESAGT! 20. November Cafe Zentral – Weinheim/Germany (ca. 500 Zuschauerkap.) https://www.facebook.com/CafeCentralWeinheim/?fref=ts
 
ABGESAGT! 21. November 2016 Essigfabrik – Köln (max. 1.200 Zuscherkap.) https://www.facebook.com/Essigfabrik-146053538746656/?fref=ts
 

Pressemitteilung wegen des Auftritts von TYR im Helvete-Club in Oberhausen


Foto: WDSF


 
 
 
 
 
 
 
 
 






(Steffi von Peta2 und WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller bei der Demo in Oberhausen)
 
ABGESAGT! 22. November Gebr. De Nobel – Leiden/The Netherlands (Zuschauerkapazität: mehrere Hundert Besucher)

* Demonstrationen in Zug und Luzern in der Schweiz gegen das Abschlachten von Grindwalen auf den Färöer-Inseln mit Unterstützung des WDSF

Fotografin Monica BenoniDie Demo in Zug (Schweiz) am 18. November 2016 vor dem Galvanic-Club gegen den Auftritt der Färöer-Band TYR findet vor dem Hintergrund statt, dass Heri Joensen, Frontmann von TYR, die alljährlichen hundertfachen Tötungen von Grindwalen ("grind") auf den Färöer-Inseln propagiert und an Ausweidungen der Meeressäuger teilgenommen hat, sowie die Abschlachtungen in den Songs der Band verherrlicht werden.

Die Demo in Luzern (Schweiz) am 13. November 2016 anlässlich des WM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen die Färöer-Inseln richtete sich ebenfalls gegen die alljährlichen tödlichen Delfintreibjagden auf den Färöer-Inseln und gegen die diesjährige Teilnahme von zwei Färöer-Nationalspielern daran (Páll Klettskarð und Sørmundur Kalsø).

1. Demo: Sonntag,13. November 2016,16:30 - 18:00  Uhr, WM-Qualifikationsspiel Schweiz ./.Färöer-Inseln
Wo: vor dem Fussballstadion SWISSPORARENA, Horwerstrasse 91, 6005 Luzern.

2. Demo: Freitag, 18. November 2016, 17.00 - 19.00 Uhr, Auftritt Färöer-Metal-Band "TYR"
Wo: vor dem Eingang der GALVANIC ZUG, Chamerstrasse 173, 6300 Zug

Die Demos werden vom Wal-und Delfinschutz-Forum (WDSF) unterstützt.

Infos zu den Demos:
- https://www.facebook.com/events/176021762802756/
- https://www.mynewsdesk.com/de/wdsf/pressreleases/tierschuetzer-demonstrieren-in-zug-vor-dem-galvanik-konzerthaus-gegen-faeroeer-band-wegen-waltoetungen-1651878

19.11.2016 - «Hoffentlich haben wir Negativwerbung gemacht» (zentralplus)


Cpt. Paul Watson (Sea Shepherd-Gründer) - E-Mail-Aufruf an die Veranstalter

Heri Joensen Paul Watson 21.9.16Auch wenn Sea Shepherd Deutschland nicht zu dem Boykott der Färöer-Band offiziell aufgerufen hat (s.u.) schreibt Cpt. Paul Watson (Sea Shepherd-Gründer) am 21.09.2016 in einem posting auf Facebook (hier: deutsche Übersetzung), dass "eine kleine E-Mail und ein tweet storm" die verbliebenen Clubs, die TYR bisher in den anderen europäischen Ländern noch nicht ausgeladen haben, überzeugen könnten. Etliche Sea Shepherd-Sympathisanten hatten sich allerdings an dem Boykott-Aufruf durch Statements auf den Veranstalterseiten beteiligt.

 

WDSF-Boykott-Aufruf gegenüber der Färöer-Band TYR

(WDSF 2016) Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte nach Bekanntgabe der Europatour der international bekannten Färöer-Metal-Band TYR mehrfach auf seiner Facebook-Seite (z.B. am 18.08.2016 und am 24.08.2016) aufgerufen, die entsprechenden Musikclubs zu bitten, aus Tierschutzgründen den Auftritt der Band von der nordatlantischen Inselgruppe abzusagen. Der WDSF-Boykott-Aufruf beruht u.a. darauf, dass der Frontmann von TYR, Heri Joensen, die alljährlichen hundertfachen Tötungen von Grindwalen ("grind") propagiert und an Ausweidungen der Meeressäuger teilgenommen hat sowie die Abschlachtungen in den Songs der Band verherrlicht ("Rase drenge grind at dræbe der er vor lyst - Healthy lads grind to kill that's what we like" - lyrics by TYR in dem Musiktitel "Grindavísan") und in dem Song "Rainbow Warrior" heißt es: "'Unsere Tradition, unverändert seit Jahrhunderten, erschreckt verhärtete Herzen." In einem eigenen Facebook-Beitrag schreibt Heri Joensen am 27. Juli 2016: "Real men kill their own meat like this long-fined pilot whale" (Ein wahrer Mann tötet sein eigenes Fleisch wie diesen Pilotwal). Nach internationalen Protesten und dem WDSF-Boykottaufruf der TYR-Tour relativierte Joensen seine Aussage mit einer Ergänzung seines postings vom 20. Aug. 2016: "this is not about who is and is not a real man. That was a bad and poorly phrased joke. This is about harvesting wildlife" (Es geht nicht darum, wer ein richtiger Mann ist und wer nicht. Das war ein schlechter und schlecht formulierter Witz. Es geht darum, Wildtiere zu ernten). Tatsächlich war es allerdings nicht ein "schlecht formulierter Witz" wie Heri Joensen versucht zu relativieren, sondern die traditionelle Wahrheit auf den Färöer-Inseln. Denn erst wer einen Grindwal getötet hat sei ein wahrer Mann, so wurde es auch dem WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller bei seinen Besuchen auf der Inselgruppe von Einwohnern persönlich bestätigt.

In einem Interview von The Spectator mit Heri Joensen bestätigt er: "Wenn die Jagd vorbei ist, bekommen alle Teilnehmer einen Anteil an dem Fleisch und wenn genug übrig ist, bekommen die Einheimischen auch einen Anteil. Das ist es, was ich auf dem Foto gemacht habe - meinen Anteil abgeschnitten. Ich wurde belohnt mit rund 150 £ (Anm: etwa 68 KG) von erstklassigem Walfisch für meine Arbeit. Das Kaufen der gleichen Menge Rindfleisch hätte mich mehr als £ 800 (Anm.: etwa 933 Euro) gekostet."

Tausende von postings und "gefällt mir"-Angaben" nach den ersten Auftrittsabsagen auf den o.a. Facebook-Veranstalterseiten führten letztendlich dazu, dass sechs deutsche Veranstalter und ein Club aus den Niederlanden bisher mitteilten, dass sie die Färöer-Band TYR für die Tour im November 2016 wieder ausgeladen hätten. Lediglich der Club from Hell in Erfurt machte seinen ursprünglichen TYR-Boykott Ende September 2016 wieder rückgängig (s.a. E-Mails mit dem Club from Hell und dem WDSF ganz unten auf dieser Seite).

Inzwischen kritisieren auch bekannte Musiker die Färöer-Band TYR (s.u. Statements). Tim Husung, ein bekannter Musiker/Schlagzeuger, der mit vielen weltweit bekannten Bands zusammen gespielt hat: "Die Aufgabe und Mission eines Musikers und Künstlers ist es, eine positive Energie und Emotion zu transportieren und anderen eine gute Zeit zu bereiten. Denjenigen die anderen Lebewesen, ob Mensch oder Tier, Leid zufügen und dieses öffentlich befürworten oder ausführen, sollte mit aller Härte entgegen getreten werden. Im Falle der Band TYR und deren Sänger, Heri Joensen, der die Treibjagden auf den Färöer Inseln befürwortet, begrüße ich die Entscheidung der Clubs, die sich für einen Boykott dieser Band ausgesprochen haben."


Tyr steht in der Öffentlichkeit und glorifiziert die alljährlichen tödlichen Treibjagden, die u.a. mit Schnellbooten und Jet-Skis durchgeführt werden. Der Walfang ist weltweit verboten bzw. wird in der heutigen Zeit kaum noch praktiziert, außer in den Ländern der Färöer-Inseln, Grönland (Inuit), Island, Norwegen und Japan - teilweise für angeblich wissenschaftliche Zwecke.

Im Gegensatz zu domestizierten Tieren in den Schlachthäusern der Welt (wobei diese Massenschlachtungen und -Produktionen durchaus mehr als fraglich sind) lassen sich Grindwale und andere Delfinarten nicht nachhaltig nachzüchten und sind durch die Tötung unwiderbringlich verloren. Ganze Familien und damit Teile der Population der Meeressäuger werden ausgelöscht, vordringlich weil das mit Umweltgiften kontaminierte Fleisch auf den Färöer-Inseln kostenlos an Teile der Bevölkerung verteilt wird, obwohl die Färinger aufgrund ihrer Fischexporte (rund 95% des Bruttosozialprodukts) in Europa mit über das höchste Einkommen pro Kopf verfügen. Keiner leidet dort Not, wenn keine Grindwale und andere Delfinarten abgeschlachtet würden.

Immer wird auf den teilautonomen Färöer-Inseln auf die Tradtion der Jagden verwiesen. Es geht nicht mehr um die Notwendigkeit, Fleisch zu beschaffen, wie in den Jahrhunderten zuvor, es geht um Gier und Spaß.

Weltweit werden die Praktiken des Walfangs (auch der Kleinwale) kritisiert und gehören heute nicht mehr zu einem zivilisierten Lebensstandard.

Wer also als in der Öffentlichkeit stehend als Person/Band diese Frevel heutzutage noch propagiert oder praktiziert muss sich einer intensiven öffentlichen Kritik stellen, so wie Tyr und mit Konsequenzen (hier von Boykotten der Auftritte) rechnen.

Es geht bei den Boykotten (auch bei den Kreuzfahrtanlandungen auf den Färöer-Inseln) auch darum, dass die Bevölkerung der Färöer-Inseln spürbar merkt, dass sie mit ihrem grausamen Abschlachten von Meeressäugern heute nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen und dass sie dafür weltweit kritisiert werden und durchaus auch finanzielle Nachteile in Kauf nehmen müssen.

Wenn wir uns nicht für den Erhalt der natürlichen Ressourcen einsetzen, stirbt der Planet langsam aber sicher und damit ist auch die Lebensgrundlage der Menschen intensiv bedroht.

Wir konnten für den Boykott-Aufruf der Färöer-Band TYR fast 36.000 Personen mit einem Beitrag vom 24.08.2016 über Facebook erreichen (ein weiterer Beitrag findet sich auf der Facebook-Seite des WDSF vom 04.09.2016):

TYR WDSF Fb 24.08.2016 35.597 err. Pers.jpg

 

 

 

Sänger Heri Joensen von der Färöer-Band TYR in seinem Facebook-posting am 27.07.2016
beim Ausweiden eines Grindwals und er schreibt dort: "Real men kill their own meat, like this long-finned pilot whale."

(sein Interview-Statement mit der Befürwortung der tödlichen Treibjagden auf YouTube s.u.)

TYR Heri Joensen

 

  Filmbeitrag über eine grausame Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln